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Garantie - Gewährleitung beim Autokauf


| 27.11.2008 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,
ich habe Ende Juli 2008 ein Gebraucht-Fahrzeug bei einer Mercedes-Benz Niederlassung gekauft. Darauf gab es Gebrauchtwagengarantie.
Nun musste das ESP-Steuergerät ausgetauscht werden. Da das Fahrzeug über 140000 km auf dem Tacho hat, will die Garantie die vollen Personalkosten aber nur 40% der Materialkosten übernehmen.
Meine Frage ist nun, ob nicht der Händler die übrigen 60% übernehmen müsste, aufgrund der Gewährleistung. Die Werkstatt, die mir das Steuergerät ausgetauscht hat, ist ebenfalls die gleiche Mercedes-Benz Niederlassung. Vor der Reparatur wurde ich auf die beschränkten Garantieleitungen ebenfalls nicht hingewiesen. Erst jetzt (3 Wochen nach der Reparatur) wurde mir die Rechnung über die noch ausstehenden 60% der Materialkosten zugeschickt.
Wie sollte ich mich verhalten, um meine Ansprüche durchzusetzen?
27.11.2008 | 21:20

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie sollten als Erstes prüfen, welche Regelungen die Gebrauchtwagengarantie genau enthält. Jedoch sollten Sie sich hierbei nicht zuviel Hoffnung machen, da Gebrauchtwagengarantien üblicherweise eine Selbstbeteiligung enthalten.
Sollte Ihre Gebrauchtwagengarantie wider Erwarten keine Selbstbeteiligung enthalten, sollten Sie die Werkstatt darauf hinweisen und entsprechend die Zahlung verweigern.

Allerdings sollten Sie auch beachten, daß neben der Garantie noch die Gewährleistung möglich ist. Da der Kauf des Autos weniger als sechs Monate zurückliegt, muß die Werkstatt beweisen, daß das ESP-Gerät bei Verkauf mangelfrei war bzw. dem bei Verkauf beworbenen Zustand entsprach. Wenn dies nicht gegeben ist, ist der Verkäufer zum kostenlosen Austausch bzw. zur kostenlosen Reparatur verpflichtet. Dementsprechend könnten Sie auf dieser Grundlage die Zahlung verweigern.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 27.11.2008 | 21:38

Zunächst vielen Dank für Ihre Antwort Herr Weber. Wie könnte / müsste der Nachweis der Werkstatt / des Händlers aussehen? Ist das überhaupt beweisbar? Reicht eine Inspektion aus, die vor dem Verkauf des Wagens durchgeführt wurde? Oder müsste explizit das Steuergerät auf Funktionsfähigkeit überprüft worden sein?
Welche Chancen geben Sie mir, diesen Rechtsstreit zu "gewinnen".
Nochmal herzlichen Dank :)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.11.2008 | 22:00

Sehr geehrter Ratsuchender,

der Beweis könnte durch ein entsprechendes Sachverständigengutachten geführt werden. Eine Inspektion aus der Zeit vor dem Verkauf wird nicht ausreichen. Gleiches gilt für eine entsprechend datierende Überprüfung des ESP.

Die Chancen lassen sich aus der Distanz nur sehr beziffern, jedoch sind nicht zu vernachlässigende Chancen durchaus als gegeben anzusehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.11.2008 | 00:48


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