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Eintrag ins Führungszeugnis bei 2 Geldstrafen unter 90 Tagessätzen?


25.07.2009 10:13 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


in unter 1 Stunde

Hallo,

ich hatte zwei Verurteilungen zu einer Geldstrafe und zwar einmal 40 Tagessätze zu je 10 Euro und einmal 30 Tagessätze zu 10 Euro.

Als ich Mitte März schon einmal ein Führungszeugnis beantragt habe hatte dieses keine EIntragungen bzw es stand drin
KEINE EINTRAGUNG.

Als ich jetzt vor wenigen Wochen ein erneutes Führungszeugnis beauftragt habe , fragte mich die zuständige Mitarbeiterin am Rathaus wofür ich dieses benötige , ich antwortete ihr für eine Ausbildung in der Altenpflege.

Nun kam heute das neue Führungszeugnis an , erstmal ist dort die Anrede im Briefkopf falsch anstatt FRAU steht dort HERR

Und dort sind alle 2 Verurteilungen zu Geldstrafen aufgelistet.
Nun meine Frage ist das ein Fehler vom Bundesamt für Justiz oder werden seid neuesten auch Geldstrafen aufgelistet.

Kann ich ein neues Führungszeugnis beantragen?
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 127 weitere Antworten zum Thema:
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Diese Antwort ist vom 25.07.2009 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.

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25.07.2009 | 10:25

Antwort

von

Rechtsanwältin Simone Sperling
414 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Der Inhalt des Führungszeugnisses bestimmt sich nach § 32 BZRG. Danach werden gem. §32 Abs. 2 Ziff. 5a BZRG Geldstrafen bis 90 Tagessätze nur dann nicht ins Führungszeugnis eingetragen, wenn es nur ein Strafe ist. Bei Ihnen liegen jedoch zwei Verurteilungen vor, so ist die Eintragung korrekt.

Sie sollten jedoch ein neues mit „Herr“ beantragen. Gegebenenfalls sind Sie doppelt registriert und nur auf „Frau“ sind die Strafen registriert.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgevefuegungen.info








Nachfrage vom Fragesteller 25.07.2009 | 10:53

Hallo ,

also ist es wahrscheinlich das ich die Ausbildung nicht machen kann ? Sobald die sehen das Eintragungen vorhanden sind?

Es handelt sich um
Urkundenfälschung , COmputerbetrug und mittelbare Falschbeurkundung

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.07.2009 | 10:58

Dies muss nicht zwingend sein. Der Arbeitgeber kann Sie dennoch ausbilden.

Ergänzung vom Anwalt 25.07.2009 | 10:27

Ich darf meine Antwort wie folgt berichtigen:

Sie sollten jedoch ein neues mit „Frau“ beantragen. Gegebenenfalls sind Sie doppelt registriert und nur auf „Herr“ sind die Strafen registriert.

Bitte entschuldigen Sie die Verwechslung.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
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Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
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ANTWORT VON
Rechtsanwältin Simone Sperling
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