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Freistellung durch Arbeitgeber


| 03.12.2014 07:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork



Hallo Frag-einen-Anwalt Team,

gestern wurde mir von meinem Arbeitgeber mitgeteilt dass ich ab sofort erstmal bis zum Jahresende beurlaubt bin.
Ich bin seit 2001 bei diesem Unternehmen beschäftigt, seit 2,5 Jahren in der jetzigen Führungsposition.
Mein Vorgesetzter und der Personalleiter informierten mich dass es Unruhe in Teilen meines Teams gibt und diese "warum auch immer" nicht aufhören. Deshalb sei es zu meinem eigenen Schutz besser mich erstmals aus der Schusslinie zu nehmen, und schlugen vor dass ich vorerst bis zum Ende des Jahres in Urlaub gehe.
Da ich nicht mehr so viele Urlaubstage habe wurde mir auf Nachfrage mitgeteilt dass ich meine restlichen Urlaubstage nehmen soll und ansonsten bezahlt freigestellt werde. Ich wurde gebeten laufende Themen und Projekte zu übergeben und habe angeboten jederzeit bei Fragen zur Verfügung zu stehen.

Desweiteren gab es Überlegungen in welcher Funktion ich künftig weiterbeschäftigt werden kann und der Personalleiter machte einen Vorschlag den ich erstmal als weniger für mich geeignt abgelehnt habe. Auch mein Chef meinte das würde nicht so gut zu mir passen.
Ich selbst habe auch Vorschläge gemacht und wir sind so verblieben dass nun gemeinsam nach einer neuen Aufgabe für mich gesucht wird.
Da es sich um einen internationalen Konzern handelt habe ich auch die Möglichkeit eines Wechsel des Standortes angeboten.

Es wurde mir weder gekündigt noch ein Aufhebungsvertrag angeboten, auch wurde nichts schriftlich vereinbart/festgehalten.
Mir wurden keinerlei Fehler und/oder Fehlverhalten konkret vorgeworfen.

Da ich bisher noch nie in einer solchen Situation war habe ich keinerlei Erfahrung wie ich mich nun verhalten soll und habe folgende Fragen:
1. Wenn ich heute nicht zur Arbeit erscheine - kann das für mich negative Folgen haben?
2. ist obige bezahlte Beurlaubung eine widerrufliche oder unwiderrufliche Freistellung (juristisch)?
3. Aktuell gehe ich nicht davon aus dass ich gekündigt werden und/oder mir ein Aufhebungsvertrag angeboten wird (meine Einschätzung) - worauf muss ich dennoch achten damit ich meinem Arbeitgeber nicht Angriffsfläche dafür biete. (z.b. wenn ein Angebot kommt und ich es ablehnen würde....)
4. Würde für mich ein Nachteil entstehen wenn ich mich krank melde?

mit freundlichen Grüßen





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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Wenn ich heute nicht zur Arbeit erscheine - kann das für mich negative Folgen haben?"


Nur dann, wenn hinterher behauptet wird, es habe überhaupt keine einseitige Freistellung durch den Arbeitgeber gegeben, sondern Sie wären eigenmächtig der Arbeit ferngeblieben.




Frage 2:
"ist obige bezahlte Beurlaubung eine widerrufliche oder unwiderrufliche Freistellung (juristisch)?"


Widerruflich ist die Freistellung dann, wenn Sie sich im Freistellungszeitraum zur Arbeit zur Verfügung halten sollen. Ist dies nicht der Fall handelt es sich um eine unwiderrufliche Freistellung.




Frage 3:
"Aktuell gehe ich nicht davon aus dass ich gekündigt werden und/oder mir ein Aufhebungsvertrag angeboten wird (meine Einschätzung) - worauf muss ich dennoch achten...?"


Dass Sie Ihre arbeitsvertraglichen Pflichten ordnungsgemäß erfüllen und keinen Anlass zu einer personen- oder verhaltensbedingten Kündigung oder Abmahnung bieten.



Frage 4:
"Würde für mich ein Nachteil entstehen wenn ich mich krank melde?"



Wenn Sie krank sind, sind Sie krank. Nachteile entstehen Ihnen daraus direkt nicht.






Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gerne auch für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit zur Verfügung. Klicken Sie dazu auf mein Profilbild, um meine Kontaktdaten einsehen zu können.






Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Bewertung des Fragestellers 05.12.2014 | 06:32


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"Schnelle Antwort in guter Qualität - ich hátte mir jedoch eine umfangreichere Antwort gewünscht (war sehr kurz und knapp). Hat mir trotzdem weitergeholfen."
Stellungnahme vom Anwalt:
Vielen Dank für Ihre überwiegend freundliche Bewertung. Die Kürze der Antwort erklärt sich daraus, dass bei 4 gestellten Fragen die Detailtiefe sinken muss, da der Richtpreis von 55 € für eine rechtliche Frage angedacht ist. Zudem haben Sie immer auch die Möglichkeit zur Nachfrage sofern Ihnen noch etwas unklar ist. Insofern ist der Abzug im Punkt Ausführlichkeit angesichts dieser Hintergrundinformationen nicht ganz nachvollziehbar.
FRAGESTELLER 05.12.2014 3,8/5.0
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