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Frage zur Einbürgerung.


| 22.12.2016 05:05 |
Preis: 60,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Anrechnung von früheren Aufenthaltszeiten bei der Einbürgerung nach § 12 b Abs. 2 StAG, wenn sich der Ausländer länder als 6 Monate im Ausland aufgehalten hat.


Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Name ist Kerim Perk und ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen, hab dort sowohl den Kindergarten als auch die Grundschule und das Gymnasium besucht. Nach meinem Wechsel auf die Gesamtschule habe ich meinen Realschulabschluss im Jahr 2009 erlangt.
Da ich im Jahr 2010 in die Türkei verreiste, um dort ein bisschen die Kultur kennenzulernen und meinem Vater, der auch dort lebt, in seinem Laden zu helfen, erlosch mein damals unbefristeter Aufenthaltstitel, als ich im Jahr 2014 zurückkehren wollte. Ich beantrage daraufhin einen neuen und hatte ihn mit einer Dauer bis zum Dezember 2016 bekommen, den ich jetzt wieder auf 2 Jahre verlängert habe.
Nun möchte ich mich einbürgern lassen, weil ich mich nicht mehr immer wieder um die Verlängerung meines Aufenthaltstitels kümmern möchte und ich nicht nochmal in so eine Misere gerate, wenn ich wieder länger als 6 Monate im Ausland bin.
Meine Frage/n wäre/n:
Erfülle ich die Voraussetzungen, um mich einbürgern lassen zu können?
Weil normalerweise habe ich schon mindestens 8 Jahre hier verbracht, nur leider bin ich nicht seit 8 Jahren durchgehend hier.
Einen unbefristeten Aufenthalt habe ich auch nicht, aber es heißt, dass auch mein jetziger reicht, weil es dazu hinführt, ihn zu bekommen.
Die restlichen Voraussetzungen erfülle ich, da ich ein ausreichendes Einkommen habe und Deutschkentnisse besitze.
Falls mein Antrag abgelehnt wird, habe ich das Recht, dagegen vorzugehen?

Ich bedanke mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen,
Kerim Perk
22.12.2016 | 05:53

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 12b Abs. 2 StAG kann die frühere Aufenthaltszeit in Deutschland bis zu 5 Jahren auf die für die Einbürgerung erforderliche Aufenthaltsdauer angerechnet werden. Sie müßten sich daher nach Ihrer Rückkehr erneut 3 Jahre in Deutschland aufhalten. Diese Voraussetzung wäre bei Ihnen 2017 erfüllt.

Als türkischer Arbeitnehmer haben Sie ein Recht auf unbefristeten Aufenthalt aufgrund des Assoziationsrechts der Europäischen Union mit der Türkei.

Damit erfüllen Sie m.E. die Voraussetzungen für die Einbürgerung.

Ich würde Ihnen raten, zunächst bei der Einbürgerungsstelle vorzusprechen und den Sachverhalt mit der Behörde zu besprechen.

Ob es sinnvoll ist, gegen einen eventuell ablehnenden Bescheid Widerspruch einzulegen, müßte man prüfen, wenn man die Ablehnungsgründe kennt.
Zunächst einmal würde ich aber davon ausgehen, dass es mit der Einbürgerung klappt.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Ariane Hansen
Fachanwältin für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 22.12.2016 | 07:38


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22.12.2016
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