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Formale Anforderung an Betriebskostenabrechnung


15.12.2010 14:12 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Meine Tochter hat eine Nebenkostenabrechnung erhalten, die - außer einem kurzen Anschreiben des Vermieter mit Angaben zu den einbezahlten Abschlägen, den tatsächlichen Kosten und dem Nachzahlungsbetrag sowie dem separaten Techem-Beleg - keine weiteren Angaben erhielt.
Müssen in einer Betriebskostenabrechnung die Vergleichswerte des Vorjahres aus Gründen der Nachvollziehbarkeit angegeben werden? Ist eine Betriebskostenabrechnung, die keine Vergleichswerte des Vorjahres enthält - wirksam? Ich kenne das so, dass der Vermieter (große Vermieter) immer die Werte des vorherigen Jahres angibt als Vergleichsmöglichkeit, damit der Mieter gleich sehen kann, bei welchen Positionen es eine Erhöhung gegeben hat. Bin dankbar für kurze Rückmeldung.
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich vorbehaltlich einer konkreten Prüfung der Abrechnung gerne beantworte:

Eine Betriebskostenabrechnung muss keine Angaben zu den Kosten des Vorjahres enthalten, um formell korrekt zu sein.

Es müssen aber die Gesamtkosten der einzelnen Positionen, der Umlageschlüssel, die sich daraus ergebenden Einzelkosten pro Position für den Mieter und die gezahlten Vorauszahlungen erkennbar sein.

Der Umlageschlüssel und der Rechenweg muß für den Mieter nachvollziehbar sein.

Fehlen diese Angaben (teilweise), ist die Abrechnung formell nicht korrekt und begründet dann auch keinen wirksamen Nachzahlungsanspruch.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

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