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Forderungen nach Teilungsversteigerung


| 11.11.2008 11:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von



Hallo,

ich habe am 29.04.2008 bei einer Teilungsversteigerung eine Wohnung lastenfrei erworben.

Nun habe ich eine Zahlungsaufforderung von einem der Vorbesitzer erhalten. Diese Aufforderung umfasst die anteilige Verwaltergebühr, die durch den Verkauf gemäß Verwaltervertrag fällig wird und vom Veräußerer zu tragen ist, sowie die anteiligen Nebenkosten 2007.

Der Vorbesitzer begründet diesen Anspruch damit, dass die Forderung nicht rechtzeitig beim Versteigerungstermin angemeldet und nach dem 29.04.2008 fällig wurden und somit vom Ersteher zu zahlen sind.

Ist dieser Anspruch rechtskräftig oder kann ich einer gerichtlichen Klärung gelassen entgegen sehen?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!
11.11.2008 | 13:35

Antwort

von


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HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Informationen und des von Ihnen gewählten Einsatzes in der gebotenen Kürze wie folgt beantworten möchte.

Mit dem Zuschlag in der Teilungsversteigerung sind Sie Eigentümer der Wohnung geworden.
Sie müssen also ab dem Tag des Zuschlages die anfallenden Kosten übernehmen.
Insofern sind hier die Verwaltergebühren durch den Voreigentümer zu zahlen.
Was die Nebenkosten angeht, so müssen Sie diese erst ab Erwerb der Wohnung zahlen. Bereits vorher entstandene Nebenkosten müssen nicht vom Erwerber übernommen werden. Diese Aussenstände müssen stattdessen entweder vom vorherigen Eigentümer bzw. anteilig von der übrigen Hauseigentümergemeinschaft gezahlt werden, sollte der Voreigentümer nicht zahlen können.


Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern. Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Sollten Sie eine Interessenvertretung aus dem Bereich von frag-einen-Anwalt.de heraus wünschen, so kontaktieren Sie mich bitte unter der angegebenen e-mail-Adresse.

Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung behilflich.

Mit freundlichem Gruß,
Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2008 | 15:29

Sehr geehrte Frau Schöpper,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Habe ich es nun richtig verstanden, dass die Rechnungsstellung der Nebenkosten, die ja nach dem Versteigerungstermin stattfand, nicht relevant ist sondern nur wann die Kosten entstanden sind.

Hätten die Kosten beim Versteigerungsgericht angemeldet werden müssen?

Vielen Dank und Grüße!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.11.2008 | 09:13

Sehr geehrter Ratsuchender!

Hier ist in der Tat Ihnen nicht zuzumuten, für Nebenkosten aufzukommen, die im Jahr vor Ihrer Eigentümerschaft entstanden sind.

Die Rechnungsstellung bzw. die Stellung einer Zwischenrechnung hätte hier beizeiten erfolgen müssen und dann diese Forderungen hätten in der Tat angemeldet werden müssen.

Da es sich hier um ein komplexes Thema handelt, welches in diesem Forum und zu dem von Ihnen gewählten Einsatz nicht ausführlich beleuchtet werden kann, sollten Sie evtl. noch einen Kollegen aufsuchen, um im Rahmen einer ausführlichen Erstberatung alle strittigen Punkte zu klären.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern. Dieses Forum ist nicht geeignet, eine umfassende Beratung durch einen Rechtsanwalt zu ersetzen, sondern soll nur eine erste juristische Tendenz aufzeigen. Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

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Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung behilflich.

Mit freundlichem Gruß,
Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net

Bewertung des Fragestellers 12.11.2008 | 13:12


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"Trotz klarer Fragestellung wurde nur ein Teilaspekt in der ersten Antwort berücksichtigt und demnach auch fehlerhaft beraten. Erst bei Nachfrage wurde die Frage etwas detailierter beantwortet."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 12.11.2008
3,6/5.0

Trotz klarer Fragestellung wurde nur ein Teilaspekt in der ersten Antwort berücksichtigt und demnach auch fehlerhaft beraten. Erst bei Nachfrage wurde die Frage etwas detailierter beantwortet.


ANTWORT VON

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