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Forderung vom Jugendamt


13.11.2004 16:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Meine Ehe wurde 1982 geschieden. Das Sorgerecht für die Kinder erhielt meine Frau. Die Unterhaltszahlungen für meine geschiedene Frau und für die Kinder habe ich immer voll erfüllt.
Meine Tochter (geb. 1973) erhielt vom Amt für Jugend und Familie zwischen 1989 und 1990 Erziehungshilfe. Mit Leistungsbescheid von 1990 wurde ein Kostenbeitrag festgesetzt, der bis auf DM 1232.- von mir bezahlt wurde. Der Betrag wurde 1993 bei mir angemahnt, ich habe in jedoch nicht überwiesen.

Ich habe heute vom Jugendamt – nach 11 Jahren !! - einen Brief erhalten, in dem ich aufgefordert wurde, den Rückstand von € 629,91 bis zum 25.11.2004 zu überweisen.

Meine Fragen:
1. Ist diese Forderung inzwischen verjährt?
2. War es überhaupt richtig, von mir Bezahlungen zu verlangen, obwohl ich nicht das Sorgerecht hatte und die Unterhaltsverpflichtungen voll erfüllte?
3. Wenn die Forderung nicht verjährt ist, muß meine geschiedene Frau nicht auch die Hälfte zahlen? Sie lebt seit einiger Zeit in den USA.

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen,
mit freundlichen Grüßen
13.11.2004 | 17:20

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zu Ihren Fragen:

Zu 1:
Die Forderung ist nicht verjährt, da es ein rechtskräftiger Titel ist.

Zu 2:
Ja es war richtig Unterhalt zu verlangen. Ihre Frau hat durch Betreuung und Versorgung den Beitrag zu den Unterhaltsverpflichtungen.

Zu 3:
Nein, Ihre Frau ist nicht verpflichtet Unterhalt zu zahlen, da nur Sie allein verpflichtet sind, sog. Barunterhalt zu leisten.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 13.11.2004 | 17:43

Frage 2 habe ich möglicherweise nicht richtig gestellt:

zu Frage 2: ich meinte, war es vom Jugendamt richtig, Zahlungen zu verlangen obwohl ich meiner geschiedenen Ehefrau und den Kindern vollen Unterhalt bezahlte?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2004 | 18:09

So wie ich Ihre 2. Frage verstanden habe, war es so, daß Sie - bis auf einen kleinen - Betrag stets Unterhalt gezahlt haben. Den nun kleinen Fehlbetrag fordert das Amts zurück. Dies ist auch in Ordnung.

ANTWORT VON

Köln

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