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Forderung Mahnanwalt. Privater Darlehnsvertrag


12.12.2016 09:27 |
Preis: 45,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


Zusammenfassung: Kündigung und Rückzahlungsvereinbarung bei Privatdarlehen sind mündlich sehr schwierig.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mir Mitte 2015 eine Summe von 700 Euro von einem Bekannten geliehen.
Es wurde ein kurzer Kreditvertrag aufgesetzt ( 3 Zeiler) und ich hinterließ meinen Fahrzeugbrief als Pfand. Im Vertrag wurde festgehalten das mir mein Fahrzeugbrief ausgehändigt wird sobald die Schuld beglichen ist.

Im Vertrag wurde keine Zahlungsfrist eingesetzt da ich eine Schadenersatzklage am laufen habe die ganz sicher zu einem positiven Abschluss meinerseits führen wird. Es wurde mündlich vereinbart das die Schuld beglichen wird sobald das Verfahren abgeschlossen ist.

Ende 2015 musste ich den Wohnort wechseln und benötigte die Fahrzeugpapiere um die neue Adresse eintragen zu lassen.

Diese wurden mir ausgehändigt und wurden nach Umtragung der Adresse nicht wieder zurück verlangt. Auch nicht auf drängen meinerseits. Es sei ja eine Vertrauenssache.

Zwischenzeitlich gab es allerdings eine Streitigkeit zwischen dem Kreditgeber und meinerseits ,an der dritte Personen die Ursache waren. Da ich durch den privaten Kreditgeber nun immer wieder per Nachrichtendienst schwer angegangen und beleidigt wurde habe ich diesen dort gesperrt und auch auf Anrufe nicht mehr reagiert.

Ich habe diesen Herrn vor ca. 2 Monaten getroffen. Er brüllte in einem alkoholisiertem sofort das er sein Geld haben möchte. Ich habe ihn auf die Vereinbarung der Rückzahlung hingewiesen. ( Die Verhandlung der Schadensersatzklage endet am 15.12.2016) und ihm gesagt das ich mich daran halten werde. Ebenso könne er mich schriftlich auf dem Postweg jederzeit kontaktieren.

Dies hat der private Kreditgeber dann auch getan. Durch einen Forderungsanwalt. Die Kosten des Anwalts belaufen sich auf 150 Euro die der Anwalt von mir haben möchte.

Ich habe dem Anwalt per Mail geantwortet , die Sachlage genau wie ihnen geschildert und darauf verwiesen das der Besteller den Anwalt bezahlen möchte da seine Beauftragung nicht nötig und Unverhältnismässig war. Ich könne auch vertraglich gar nicht im Verzug sein da keine Zahlungsfrist niedergeschrieben, und der Kreditgeber die als Pfand hinterlegten Papieren freiwillig herausgegeben ,und diese nicht wieder annehmen wollte.

Da ich die ganze Sache zu Ende bringen wollte habe ich noch am gleichen Tag den geschuldeten Betrag auf das Konto des privaten Kreditnehmers überwiesen.

Nun habe ich das 2te Schreiben mit Fristsetzung des Forderungsanwalts im Haus. Er möchte die besagten 150 Euro von mir haben da er sonst eine Klage einreichen werde.

Wie soll ich mich im Bezug auf die 150 Euro Honorar verhalten? Besteht mit dem besagten Hintergrund überhaupt eine rechtliche Handhabe des Forderungsanwalts? Soll ich es im Fall des Falles darauf ankommen lassen und eine Klage abwarten?

Ich bedanke mich im Vorfeld für ihr professionelles Feedback.

Mit freundlichen Grüßen
12.12.2016 | 11:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Das Problem ist hier die Beweisführung. Sie müssen beweisen, dass ein Rückzahlungsdatum vereinbart war. Das ist bei mündlichen Vereinbarungen stets sehr schwierig.

Die Gegenseite hingegen muß die Kündigung (= die alkoholisierte Geldrückforderung) beweisen. Das ist genauso schwierig.

Ihr Vorteil ist es, dass die Gegenseite zuerst die Kündigung beweisen muß. Erst wenn das gelingt, müßten Sie die Rückzahlungsvereinbarung beweisen.

Daher sollten Sie die Gegenseite auffordern, die Kündigung zu beweisen. Sollten Sie aber in dem Schreiben an den Anwalt die Kündigung eingeräumt haben, müssen Sie sofort die Zahlungsfrist beweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


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