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Folienablösung bei Kunststofffenstern


11.11.2008 11:35 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Sehr geehrter Herr Anwalt,

wir haben vor ca. 15 Jahren bei unserem Hausbau Kunststofffenster in unserem Haus einbauen lassen. Jetzt hat sich bei zwei Fensterflügeln die Folie gelöst. Da dies die Fensterflügel sind, die im Haus als einzige fast den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt sind, sind wir der Auffassung, das die Sonne die Folie aufgezogen hat. Eine Reklamation bei der Herstellerfirma wurde sofort mit der Begründung abgelehnt, die Fensterflügel wären eventuell durch chemische Mittel, die in ländlichen Gegenden oft eingesetzt werden oder Beschädigungen in diesen Zustand gekommen. Da wir aber insgesamt 37 Fensterflügel in dem Haus haben, und eben nur die zwei Fensterflügel davon betroffen sind, auch keinerlei Beschädigungen an den Flügeln sind, können wir diese Meinung nicht teilen.
Haben wir nach ca. 15 Jahren eine Chance, die Flügel ersetzt zu bekommen bzw. darf es sein, dass Kunststofffenster nach ca.15 Jahren bereits erneuert werden müssen, da sich wirklich die ganze Folie ablöst?

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Die Ansprüche wegen Mängel verjähren bei einer Sache, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden ist und dessen Mangelhaftigkeit verursacht hat, nach fünf Jahren.
Fenster sind solche Sachen. Damit können Sie keinen Ersatz vom Hersteller verlangen.

Unabhängig davon wäre allerdings eine vom Hersteller gewährte Garantie zu beachten. Sollte diese vereinbart worden sein, so wären die Ansprüche hieraus im Einzelfall zu prüfen.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)
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