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Fehler Steuererklärung


| 14.12.2014 09:16 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Hinweispflicht und Untersuchungsgrundsatz nach AO


Guten Morgen,

wenn das FA einen Fehler in der Steuererklärung feststellt, wird der Steuerpflichtige i.A. zu einer Stellungnahme und gegebenfalls einer Korrektur aufgefordert, besonders wenn der Steuerpflichtige sich zu ungunsten des Staates vertan hat.

Wie ist die Lage, wenn der Steuerpflichtige zu seinen Ungunsten falsche Angaben gemacht hat, er also höhrer Steuern zahlen müsste, als wenn seine Angaben korrekt wären?

Muß das Finanzamt auch auf solche Fehler hinweisen, oder kann es sich auf den Standpunkt stellen:"Selber schuld"?

Es reicht eine Antwort in einem Satz.

Vielen Dank


14.12.2014 | 09:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Entscheidende Normen dahingehend sind § 85 und § 88 AO. Die Behörde muss den Sachverhalt ermitteln und dabei auch für den Steuerpflichtigen günstige Tatsachen berücksichtigen. Andererseits muss und darf sie aber keine Steuerberatung durchführen. Der Grat ist schmal und hängt von dem jeweiligen Einzelfall ab.


§ 88 Untersuchungsgrundsatz

(1) Die Finanzbehörde ermittelt den Sachverhalt von Amts wegen. Sie bestimmt Art und Umfang der Ermittlungen; an das Vorbringen und an die Beweisanträge der Beteiligten ist sie nicht gebunden. Der Umfang dieser Pflichten richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls.

(2) Die Finanzbehörde hat alle für den Einzelfall bedeutsamen, auch die für die Beteiligten günstigen Umstände zu berücksichtigen.


§ 85 Besteuerungsgrundsätze

Die Finanzbehörden haben die Steuern nach Maßgabe der Gesetze gleichmäßig festzusetzen und zu erheben. Insbesondere haben sie sicherzustellen, dass Steuern nicht verkürzt, zu Unrecht erhoben oder Steuererstattungen und Steuervergütungen nicht zu Unrecht gewährt oder versagt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Falk-Christian Barzik, Diplom-Finanzwirt (FH)

Bewertung des Fragestellers 14.12.2014 | 10:40


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