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Fauler Notar


| 22.12.2014 15:32 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Tag,

ich bin vor einiger Zeit Erbe zu 1/2 geworden. Es gilt gesetzliche Erbfolge; der Fall ist eigentlich recht einfach. Mit dem anderen Erbe stehe ich in Kontakt (anwaltlich vertreten).

Da ich der verstorbenen Person näher stand als mein Miterbe und daher die für den Erbschein benötigten Unterlagen bei mir nahezu komplett vorlagen, habe ich mich bereit erklärt bei einem Notar einen gemeinschaftlichen Erbschein zu beantragen. Dies geschah in der zweiten Augustwoche. Die erste Antwort des Amtsgerichts ging nach etwas über 3 Wochen beim Notar ein: Es fehle noch eine Beurkundung einer Scheidung bzw. ggf. eine weitere Sterbeurkunde. Für die schriftliche Weiterleitung dieser Information nahm sich der Notar über 20 Tage Zeit. Anschließend ließ ich ihm schnellstmöglich die geforderte Sterbeurkunde zukommen. Das war in der zweiten Oktoberwoche.

Seitdem regt sich leider nichts mehr. Auf zwei telefonische Nachfragen Ende Oktober und Anfang Dezember hieß es jeweils, die Sache würde bearbeitet werden. Der Anwalt des Miterben fragte diese Woche persönlich beim Amtsgericht nach: noch immer keine Urkunde eingegangen.

Derweil türmen sich bei mir die Forderungen diverser Gläubiger, die ich als Student ohne Zugriff auf die Konten auch nicht begleichen kann (ansonsten kein Problem). Die Verwaltung des geerbten Hauses wird durch diesen Umstand auch nicht gerade einfacher.

Ich werde die fehlende Sterbeurkunde (die ich zunächst vom Notar zurückfordern müsste) jetzt wohl durch den Anwalt (auch Notar) des Miterben beim Amtsgericht einreichen lassen.

Mein Frage: Darf ein Notar so eine triviale Angelegenheit um solch einen langen Zeitraum "verbummeln"? Mir enstehen dadurch Mahnkosten in mittlerweile beträchtlicher Höhe. Ich habe diesem Würdenträger immerhin über 600 Euro zahlen müssen, gerade in der Hoffnung, dass die Beantragung des Erbscheins über einen Notar schneller vonstatten geht als direkt über das Amtsgericht. Kann ich ihn von der Sache entbinden und dann zumindest einen Teil meiner Kosten (bei ihm und Verzugszinsen) zurückfordern? Meine Angst ist nicht zuletzt, dass ein erteilter Erbschein noch monatelang bei ihm "zwischenlagert".

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Hier handelt der Notar pflichtwidrig. Den hieraus entstehenden Schaden können die Erben als Schadensersatz geltend machen. Selbstverständlich können Sie hier das Mandat dem Rechtsanwalt und Notar entziehen und die Angelegenheit selbst weiter betreiben. Ob eine Erstattung der Gebühren möglich ist, kommt hier darauf an, was zwischen Ihnen und den Kollegen vereinbart wurde. Rechnet der Notar nach dem Gesetz ab, so ist eine Rückerstattung nicht möglich. Allerdings können Sie den Schaden geltend machen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 24.12.2014 | 19:17


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