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Familiensache, elterliche Sorge:


17.12.2010 13:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani



Hat eigentlich ein betroffener in einer Familiensache, elterliche Sorge. ein Recht auf Akteneinsicht? Falls man dass Recht auf Akteneinsicht hat, wie beantragt man Akteneinsicht beim Familiengericht?

Benötigt man für Akteneinsicht in dieser Sache, ein Rechtsanwalt? Falls man dass Recht auf Akteneinsicht hat, dürfte man die Akte mit nach Hause nehmen?

Die meisten Einsichten in den Akten, darf man meistens nur beim Gericht. Wie kann ich mir eigentlich, paar Kopien machen, oder darf ich sowas denn?

Kostet mir eigentlich Akteneinsicht zu nehmen etwas, und wie lange wird die Akte mir ausgehändigt oder wie lange habe ich dass Recht auf Akteneinsicht?

Habe ich eigentlich dass Recht auf Akteneinsicht beim KSD (Kommunaler Sozialdienst) und wie beantragt man dort Akteneinsicht?

Ich möchte gerne alles über dieses alte Verfahren erfahren, und auch erfahren, wie dass Verfahren angefangen und aufgehört hat, Zum Glück habe ich schon mal alle Aktenzeichen erfahren.

Meine Mutter wurde in dieser Angelegenheit von einer Rechtsanwältin vertreten, kann ich eigentlich diese Rechtsanwältin anschreiben, und bei ihr Akteneinsicht nehmen oder Sie um Stellungnahme bitten?

Eigentlich unterliegt diese Rechtsanwältin der Schweigepflicht, aber in dieser Sache ging es doch um mich, hat die Rechtsanwältin trotzdem gegenüber mir eine Schweigepflicht?

Es gibt in dieser Sache einige Aktenzeichen. Habe ich eigentlich die Möglichkeit alle Akten einzusehen?

In der Zeit dieses Verfahren, lebte ich in einen Kinderheim, dass aber nach einer Zeit geschlossen wurde, ich möchte gerne erfahren, wieso dass Kinderheim geschlossen wurde, wie kann ich sowas eigentlich erfahren?

Ich kenne noch einige Erzieher aus den Kinderheim, nur ich weiß nicht, ob die mir Auskunft über diese Sache gegen oder geben dürfen.

In dieser Sache, gab es ein Gutachten vom Gesundheitsamt, wie kann ich eigentlich dieses Gutachten einsehen, oder habe ich darauf kein Recht?

Wie oben schon geschrieben, lebte ich in einen Kinderheim und nach der Schließung in verschiedenen Kinderheimen.

Kann ich eigentlich diese ganzen Kinderheime Anschreiben und dort Akteneinsicht beantragen?

Ich möchte gerne Erfahren, wie ich mich dort Entwickelt habe und wieso ich dort raus Geflogen bzw Ausgezogen bin.

Kann man eigentlich Akteneinsicht in Schulsachen nehmen, also alte Schulen Anschreiben und dort Akteneinsicht nehmen und seine Zeugnisse Gutachten Teste anschauen, oder habe ich als Betroffener darauf kein Recht?


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Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellten Fragen, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts sowie unter Berücksichtigung des geleisteten Einsatzes gerne wie folgt beantworten möchte:

Auf Antrag können Sie als Betroffener Akteneinsicht beim Familiengericht nehmen. Sie sollten hierzu einen schriftlichen Antrag stellen unter Angabe des Aktenzeichens oder sich direkt mit der Geschäftsstelle in Verbindung setzen. Die Akteneinsicht erfolgt in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle. An Privatpersonen erfolgt kein Versand. Sie können sich von ausgewählten Schriftstücken sicherlich Kopien anfertigen lassen, evtl. gegen Gebühr. Sollten Sie sich in dem Verfahren anwaltlich vertreten lassen, so fordert der Anwalt die Akte an. Dieser erhält die Akte in die Kanzleiräume versendet. Bei ortsfremden Gerichten ist dies mit einer Auslagenpauschale von 12,- € verbunden.

Sofern Sie nicht direkter Beteiligter des Verfahren sind, erhalten Sie keine Akteneinsicht. Auch die Anwältin Ihrer Mutter darf ohne deren Einverständnis keine Auskunft erteilen, geschweige denn Kopien versenden. Die Schweigepflicht besteht gegenüber allen dritten Personen, welche nicht Auftraggeber des Anwalts sind. Der Anwalt verstößt ansonsten gegen berufs- und strafrechtliche Vorschriften.

In eigener Sache können Sie bei Behörden einen schriftlichen Antrag auf Akteneinsicht stellen. Dieser Antrag muss verbeschieden werden. Es besteht aber mitunter die Möglichkeit, dass das Recht auf Verweigerung der Akteneinsicht überwiegt, so dass der Antrag zurückgeweisen werden könnte.

Weshalb das Kinderheim geschlossen wurde, werden Sie vermutlich nicht ohne weiteres in Erfahrung bringen können. Eine Einsicht in entsprechende Verwaltungsakten werden Sie nicht nehmen können. Auch seitens der Heimbetreiber wird man Ihnen keine Auskunft erteilen. Aber auch hier können Sie einen Antrag auf Einsicht in Ihre persönliche Akte stellen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion. Ferner bitte ich dafür zu sorgen, dass der ausgelobte Einsatz eingezogen werden kann. Andernfalls wäre dies mit erheblichen Mehrkosten verbunden.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021
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