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Falsche Verdächtigung, Verleumdung, üble Nachrede


| 11.12.2008 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich war Betreuerin meiner nunmehr verstorbenen Mutter. 2 Tage vor ihrem Ableben ging an das Vormundschaftsgericht ein Schreiben von meinen Geschwistern ein, welches mit nachweislichen Verleumdungen und üblen Nachreden bespickt war und welches meine Entlassung als Beteuerin forderte. Mitunter wurden in diesem Schreiben meine ganze Familie wegen angeblichen Fehlverhaltens gegenüber meiner Mutter beschuldigt, obwohl sie nicht die Betreuung hatten. Meine Mutter war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr wahrnehmungsfähig.

Hat eine Anzeige bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft wegen falscher Verdächtigung, Verleumdung und übler Nachrede Erfolg bzw. könnten meine Familienangehörigen wegen Verleumdung und übler Nachrede Anzeige oder Privatklage einreichen (Drittbezug)?

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und in Ansehung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Natürlich ist es Ihnen und Ihren Familienangehörigen unbenommen, Anzeige zu erstatten. Sieht die Staatsanwaltschaft eine Tatbestandsverwirklichung als gegeben an, verneint jedoch das öffentlichen Interesse an der Strafverfolgung, werden Sie auf den Privatklageweg verwiesen werden.

Der Tatbestand der Falschen Verdächtigung setzt voraus, dass die Aussage wider besseren Wissens gemacht wird, um ein behördliches Verfahren oder eine behördliche Maßnahme einzuleiten. Ob diese gegen Sie ergangenen Aussagen diese Voraussetzungen erfüllen, kann vorliegend leider nicht beurteilt werden.

Sofern die behaupteten Tatsachen nicht der Wahrheit entsprechen und Ihre Verwandten diese trotz Ihrer Kenntnis der Unwahrheit in der Absicht getroffen haben, Sie und Ihre Verwandten verächtlich zu machen, könnte auch der Tatbestand der Verleumdung und/oder der üblen Nachrede verwirklicht worden sein.

---

Abschließend erlaube ich mir, Sie auf Folgendes hinzuweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 11.12.2008 | 16:11

Vielen Dank für schnelle Antwort.

Ist eine Verleumdung bzw. üble Nachrede im vorliegendem Fall auch vor einem Gericht möglich, d. h. liegt in diesem Fall der Drittbezug vor (Verleumdung nicht in der allgemeinen Öffentlichkeit, sondern bei Gericht)?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.12.2008 | 17:28

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage, wenn auch etwas verspätet, wie folgt:

Sofern es mehreren Personen möglich war, von den Behauptungen Kenntnis zu nehmen, z.B. durch eine öffentliche Verhandlung, ist der Tatbestand erfüllt.


Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 11.12.2008 | 18:14


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