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Fahrzeugverkauf Käufer verlangt Geld zurück bzw Rücknahme des Fahrzeuges


02.01.2017 21:47 |
Preis: 55,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo ich habe am 29.12 ein Fahrzeug verkauft welches bereits 12 jahre alt ist und nicht ganz 240000 km gelaufen hat und auch einen seitenschaden hatte der zwar repariert wurde aber nicht lackiert ist verkauft habe ich es für 2500 euro.
Jedoch hat das fahrzeug im dezember auch erst frischen tüv bekommen.
Dennoch habe ich auch dies im kaufvertag festgehalten so wie auch den ausschluss der Sachmängelhaftung.

So weit so gut bereits einen tag später rief der käufer an um mich auf einen leichten öl verlust an einer ladedruckleitung aufmerksam zu machen.
Ich wusste zwar das er etwas öl schwitzt aber von grösseren mengen oder einem defekt wahr mir nicht bewußt zu mal das fahrzeug nie öl brauchte in der zeit wo ich es gefahren habe ich habe alle abgestritten und dadrauf hin wahr das telefonat schnell wieder beendet.

Heute rief mich der Verkäufer wieder an und behauptete das der turbolader erhebliche mengen öl verlieren würde so das es sogar aus ihm (rauspritzen)würde selbst davon wahr mir nichts bewußt.
Ich habe dies darauf hin auch abgestritten aber der verkäufer fordert entweder geld zur entschädigung oder das ich dass fahrzeug zurück nehme.
Auch dies habe ich nicht akzeptiert und auf meinen kaufvertrag von privat hingewiesen.
Er sagte dann das er weil ich nicht einlenke das fahrzeug nicht wie besprochen unverzüglich abmelden bzw ummelden wird und er einen anwalt einschalten möchte.

Ich habe jedoch direkt die veräusserungsanzeige bei der versicherung und beim strassenverkehramt abgegeben und dort wurde mir gesagt dass dies bearbeitet wird

Meine frage ist wie ich jetzt am bestens darauf reagiere bzw was mich da jetzt erwartet und ob die veräusserunganzeigen von dem käufer irgendwie abgelehnt werden können falls er sich dagegen zur wehr setzt.

Zumal ich mich da etwas genötigt fühle was die aussagen mit der ummeldung angeht. Das scheint für mich etwas angstmache zu sein.

Mfg
02.01.2017 | 22:35

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es ist tatsächlich immer eine unglückliche Situation für den Verkäufer, wenn der Käufer das Fahrzeug nicht ummeldet. Idealerweise sollte dies daher vor Übergabe gemeinsam erledigt werde, was hier anscheinend versäumt wurde. Bis zur Ummeldung sind Sie noch steuerpflichtig, haften ggf. für Parkvergehen etc.

Daher sollten Sie direkt mit der Zulassungsstelle Kontakt aufnehmen und dort den Sachverhalt schildern. Die Zulassungsstelle wird dann versuchen, den Käufer zu ermitteln und zur Abmeldung zu bewegen bzw. die Zwangsstilllegung vornehmen lassen. Es empfiehlt sich zudem, der Versicherung ebenfalls den Vorgang zu schildern. Diese kann eine Anzeige wegen nicht bestehenden Versicherungsschutzes bei der Zulassungsstelle erstatten, wenn sie davon ausgeht, dass kein Pflichtversicherungsschutz mehr besteht. Parallel dazu sollten Sie dem Verkäufer eine Frist von einer Woche zur vereinbarungsgemäßen Ummeldung setzen und nach Fristablauf einen Anwalt einschalten, der ihre Rechte durchsetzt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

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