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Fahrzeug im Verhältnis 75%/25% mit einem Freund zusammen kaufen (privat)


01.12.2014 09:21 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

ich möchte ein Fahrzeug privat zusammen mit einem Freund kaufen, wir möchten uns den Kaufpreis im Verhältnis (75%/25%) teilen. Wir haben vor, es als Wertobjekt einzulagern und nicht zu fahren.

Fragen:
1) Sollten beide Parteien 75% bzw. 25% vom Kaufpreis an den Verkäufer (ein Händler) überweisen oder sollte ich (mit 75% Anteil) die komplette Summe bezahlen und der Freund seinen Anteil an mich privat überweisen?
2) Welche Art von Verträgen untereinander wären ratsam, das den Besitzanteil regelt?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Fragen möchte ich wie folgt beantworten:

1. Wie die Zahlung des Kaufpreises erfolgt, ist insoweit nicht entscheidend.

Wichtig ist, dass Sie und der Freund im schriftlichen Kaufvertrag über das Fahrzeug aufgeführt sind.


2. Viel wesentlicher ist der erforderliche Vertrag zwischen Ihnen und dem Freund.

Da Sie beide gemeinsam das Fahrzeug als Wertobjekt erwerben und einlagern wollen, stellt diese Vereinbarung bereits den Abschluass eine Gesellschaftsvertrages dar.

Die Einzelheiten der gesamten Ausgestaltung ist schriftlich festzulegen.

In diesem Vertrag ist zunächst die Quote der Kaufpreiszahlung aufzunehmen und zudem zu erklären, dass das Fahrueg, wenn es denn auch so sein sollte, in Ihrem Miteigentum zu einem Anteil von 75% und in dem Miteigentum des Freundes zu 25% stehen soll.

Sodann ist zu regeln, wie die laufenden Kosten zu tragen sind.

Es gibt hier natürlich die Möglichkeit die Kostentragungspflicht nach der Quote 75/25 anzunehmen; es bleibt Ihnen aber unbenommen eine andere Regelung zu treffen. Wichtig ist nur, dass dieses schriftlich niedergelget wird.

Das gilt natürlich nicht nur für laufende Kosten, sondern auch mögliche Instandhaltungskosten für das Fahrzeug, die erforderlich werden können. Auch hierfür ist eine Regelung zu treffen.

Festgehalten werden sollte auch, wie das Fahrzeug und wo untergestellt wird. Da es sich offenbar um ein Fahrzeug als Wertobjelht handelt, sollte an eine zusätzliche Versicherung gegen Verlust und /oder Beschädigungen gedacht werden.

Der Vertrag sollte dann auf jeden Fall genaue Regelungen für den Verkauf des Fahrzeuges enthalten. Dazu zählen die Verteilung des Verkauferlöses und mögliche Grundlagen für eine Wertermittlung.

Es sollten zudem Regelungen aufgenommen werden für den Fall, dass das jetzige Fahrzeug bei gleichen Voraussetzungen gegen eine anderes ausgetauscht werden soll. Für diesen Fall sollte klar gestellt werden, dass die bisherigen Regelungen auch für ein anderes Fahrzueg dann gelten sollen.

Sie können auch regeln, wer über das Fahrzeug verfügen kann. In der Regel wird dieses gemeinschaftlich erfolgen, kann aber auch einer Person ( Ihnen oder dem Freund) übertragen werden.

An Hand meiner Ausführungen können Sie ersehen, dass eine vertragliche Regelung wesentlichen Punkte enthalten sollten. Damit es nicht zu Problemen oder Unstimmigkeiten kommt, können Sie den Vertrag entweder durch einen Rechtsanwalt erstellen lassen oder aber zumindest Ihren angedachten Vertrag prüfen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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