Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
470.881
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Fahrpreisnacherhebung S-Bahn München


02.01.2017 16:56 |
Preis: 47,00 € |

Reiserecht



Fahrt von Stockdorf Richtung München Innenstadt mit einer Streifenkarte. Entwertet mit einer Kurzstrecke und zwei Streifen für eine normalelFahrt. Zum Zeitpunkt der Kontrolle in Planegg war der Fahrschein noch gültig. Da die Kontrolleure gleich eine Fahrpreisnacherhebung gefordert gaben, welches meines Erachtens zu diesem Zeitpunkt unrechtes war und es mir nicht ermöglicht wurde trotz Nachfrage den Zug zu verlassen oder ein Online Ticket als Anschlussticket zu lösen, gaben die Kontrolleure den Kontrollvorgang so lange herausgezögert bis das Ticket keine Gültigkeit mehr hatte. Darüberhinaus stellt sich die Grundsatzfrage zur Fahrkarten Gleichwertigkeit zwischen Online Ticket und Streifenkarte. Mit dem Online Ticket ist es Möglich den Gültigkeitsvereich zu erweitern.

Die DB besteht nach einem ersten Hoffnung machenden Brief nun auf die Zahlung der 60 Euro.

Besten Dank für Ihre Einschätzung.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Sie zum Zeitpunkt der Kontrolle einen gültigen Fahrschein hatten, dann ist die Strafe unzulässig. Jedoch hätten Sie dann auch aussteigen müssen, wenn Sie wussten, dass das Ticket auf der weiteren Strecke nicht mehr gültig ist. Ein Onlineticket hätte auch zeitlich vor der Fahrt gelöst werden müssen.

Hat man Sie nicht aussteigen lassen, so ist die Strafe unzulässig.

Es gibt nun drei Möglichkeiten:

1) Sie bezahlen die Forderung.

2) Sie beauftragen einen Anwalt und lassen die Bahn anwaltlich anschreiben. Dies erzielt oft Wirkung, so dass die Forderung erlassen wird.

3) Sie warten bis ein Mahnbescheid kommt, widersprechen und warten ab ob die Bahn die Forderung überhaupt gerichtlich durchsetzt. Allerdings kann diese Variante zu erheblichen Mehrkosten führen, wenn Sie unterliegen.

Das Problem ist, dass jeder Verkehrsverbund eigene Regelungen zur Fahrscheingültigkeit erlassen kann. Weicht man dann davon ab, kann dies zu der Vertragsstrafe in Höhe von 60€ führen.

Gerade in S-Bahnen nehmen die Kontrolleure nur stur auf und lassen nicht mit sich reden. Im Nachhinein erreicht man dann nicht wirklich jemand bei der Bahn. Aus der Erfahrung kann ich Ihnen keine große Hoffnung machen, dass Sie ohne Anwalt etwas erreichen werden.

Sie können sich auch an die Schlichtungsstelle Mobilität wenden. Die Kontaktdaten finden Sie im Internet.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57981 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnell und kompetent! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Meine Fragen wurden zur vollsten Zufriedenheit, sehr verständlich und zeitnah beantwortet. Ich kann Herrn Reiser uneingeschränkt weiterempfehlen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke, das war sehr aufschlussreich und deshalb sehr lobenswert wie man es sich hier wünscht. Schnelle Reaktionszeit und fachlich versiert. Wo kann man sonst so präzise und rechtskundige Antworten erhalten? Frau Prochnow hat ... ...
FRAGESTELLER