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Fahrerflucht in der Probezeit.


| 05.11.2014 11:11 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab



Hallo, ich habe vor kurzem mit meinem Auto eine Laterne gerammt. Die Laterne ist Schrott, nach dem ich die Laterne gerammt habe bin ich ausgestiegen und habe erstmal die Fahrbahn freigeräumt von den herumliegenden teilen damit keine anderen Autos beschädigt werden dann informierte ich meine Eltern über den Unfall.
Da mir der Unfall direkt in der Stadt an einem viel befahrenen Kreisel passiert ist sind auch schon die ersten Schaulustige gekommen und sagten ich solle mein Auto dort weg fahren vor lauter angst und unter schock fuhr ich mit meinem Auto auf einen nächstgelegenen Parkplatz. Dort stellte ich mein Fahrzeug ab und wollte mich wider an die Unfallstelle begeben, als ich auf dem weg zu Fuß zur Unfallstelle war kam ein Mann auf mich zu fragte mich was passiert sei ich erklärte es ihm und dann sah ich auch schon einige Streifenwagen ich winkte die Streifenwagen zu mir und Erklärte den Polizisten was mir passiert sei und sagte ihnen wo mein Auto steht. Die Polizei unterstellte mir Fahrerflucht.
Ich habe keine Fahrerflucht vorgehat die erklärte ich auch der Polizei.
Bei dem Unfall war ein Freund von mir dabei.

MfG

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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Da Sie keine konkrete Frage formulieren, nehme ich an, dass Sie wissen wollen, wie Sie sich gegen den Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort gemäß § 142 StGB verteidigen sollen.


2.

Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort wird Ihnen angelastet, weil Sie das Fahrzeug auf einen Parkplatz gefahren haben. Wie weit der Parkplatz vom Unfallort entfernt ist, ergibt sich aus dem Sachverhalt nicht.

Da Sie sich aber wieder zurück zur Unfallstelle gegeben haben, spricht einiges dafür, dass Sie nicht die Absicht hatten, sich Ihrer Verantwortung für den Unfall zu entziehen. Sie hatten auch Kontakt zu den Polizeibeamten aufgenommen und wohl den Sachverhalt, also den Unfallhergang, geschildert.

Vor diesem Hintergrund empfehle ich Ihnen dringend, gegenüber der Polizei keine weitere Aussage zu machen. Vielmehr sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort aufzusuchen und diesen mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen. Der Rechtsanwalt wird Akteneinsicht beantragen und sodann den Akteninhalt mit Ihnen besprechen. Aufgrund des Akteninhalts kann man schließlich entscheiden, wie man weiter verfährt. So kann es beispielsweise Sinn machen, schriftlich zu dem Vorfall Stellung zu nehmen. Der Rechtsanwalt wird Sie entsprechend beraten und eine Empfehlung aussprechen.


3.

Wenn Ihnen ein Anhörungsbogen von der zuständigen Polizeidienststelle zugestellt wird, sollten Sie diesen Anhörungsbogen nicht ausfüllen und zurückschicken, sondern Ihrem Rechtsanwalt vorliegen.

So wie Sie den Sachverhalt geschildert haben, kommt durchaus eine Einstellung des Verfahrens nach § 153 StPO, gegebenenfalls auch nach § 153 a StPO in Betracht. Wird das Verfahren nach § 153 StPO eingestellt, brauchen Sie keine Zahlung zu leisten. Die Vorschrift des § 153 a StPO sieht dagegen vor, dass beispielsweise eine Geldbuße zu Gunsten einer gemeinnützigen Einrichtung gezahlt wird.

Gegebenenfalls lässt sich der Verdacht des unerlaubten Entfernens vom Unfallort auch gänzlich ausräumen, so dass das Verfahren mangels hinreichenden Tatverdachts gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt wird.

Das sind aber nur Einschätzungen, die aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung vorgenommen werden können. Eine präzisere Einschätzung der Sach- und Rechtslage ist erst möglich, wenn man die amtliche Ermittlungsakte kennt.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 05.11.2014 | 12:14


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