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Fahrerflucht


30.10.2004 14:09 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Der Freund meiner Tochter hatte einen Autounfall, bei dem er, wohl aus Unachtsamkeit, im Graben gelandet ist. Dabei ist er gegen ein Geländer geprallt. Verletzt wurde niemand. Nachdem er uns angerufen hat, hat mein Mann das Auto aus dem Graben gezogen und wir haben uns auch nicht weiter um das Geländer gekümmert. Er hat das Auto ca. 500 m weiter auf einem Parkplatz abgestellt, da es nicht mehr fahrtüchtig war. Da schon spät am Abend und trotz unserer langjährigen Fahrpraxis ist es uns nicht in den Sinn gekommen, das wir die Polizei rufen müßten. 2 Tage später wurde das Auto von einer Abschleppfirma abgeschleppt und genau in dem Moment kommt Polizei vorbeigefahren. Sie halten an, fragen nach, wer das Abschleppen veranlaßt hat und setzen ihre Fahrt fort. Nach einigen Minuten kommen sie wieder, mit kleinen Plastikteilen vom Auto in den Händen und fragen nach, ob das Auto gegen das Geländer geprallt ist, denn dieses ist verbogen. Auf das Bejahen wird dem Fahrer mitgeteilt, dass er Fahrerflucht begangen hat und eine Strafanzeige bekommt.
Jetzt zu meiner Frage. Wie sollen wir uns verhalten, denn wir waren bis jetzt im Glauben, nichts unrechtes getan zu haben.
Ist es Fahrerflucht??? und wenn ja, was kann im schlimmsten Fall auf den Fahrer (18 Jahre alt )zukommen???
Über eine schnelle Antwort würde ich mich sehr freuen, da der Führerschein für den Fahrer berufsbedingt sehr wichtig ist.
Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende
S.Meyer

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Sehr geehrte Ratsuchende,

leider handelt es sich tatsächlich um Fahrerflucht bzw. - wie es juristisch korrekt heißt - Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort.

Der Fahrer hätte seine Unfallbeteiligung der Polizei anzeigen und seine Personalien aufnehmen lassen mögen, und zwar sofort.

In strafrechtlicher Hinsicht sieht das Gesetz als Strafrahmen Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe vor.
Hinzu können Folgen wie ein Fahrverbot, Geldbuße und Punkte in der "Verkehrssünderkartei" in Flensburg kommen.

Sie sind gut beraten, wenn Sie unverzüglich einen Anwalt konsultieren, da nur dieser ist befugt Einblick in die Ermittlungsakte zu nehmen und so rechtzeitig in das Verfahren einzugreifen und die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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