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Fahren unter Cannabis Einfluss - Erstes Mal - 1ng


| 23.12.2009 20:00 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht



Hallo,

ich wurde im april von der polizei angehalten und habe an dem Tag 2-3 mal an einem Joint gezogen.
- Beim Fahren keine Auffälligkeit gezeigt
- Blutprobe auf der Dienststelle hat ergeben: 1ng (Grenzwert)
- Blutprobe danach beim Gesundheitsamt durch mich hat ergeben: 0 (also kein Konsum)

Daraufhin soll ich nun 800 € Strafe zahlen, meinen Führerschein 1 Monat abgeben und eine MPU machen (585 €)!

Ist das nicht etwas hart? Kann man da was machen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und Ihrer Angaben wie folgt:

1.) Das Regelbußgeld für eine (erstmalige) Fahrt von Kfz unter Drogen ist nach Nr. 242 BKatV (TbNr. 424648 Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog www.kba.de) 500 EUR, 1 Monat Fahrverbot und 4 Punkte.
Die von Ihnen angegebenen 800 EUR liegen daher (wenn es sich um die reine Geldbuße handelt) über der Regelbuße und bedürfen einer Begründung (Gefährdung, Unfall, besonders hohes Einkommen etc.). Sollte eine solche Begründung nicht vorhanden sein, dann bestehen gute Aussichten auf eine Reduzierung, sofern Sie Einspruch einlegen/eingelegt haben.

2.) Hier kommt es entscheidend darauf an, was Sie angegeben haben - einmaliger, erster Konsum oder gelegentlicher Konsum (auch mit längeren Zeiträumen dazwischen), bzw. ob Sie bereits früher einmal wegen Drogenkonsums aufgefallen sind.
Eine MPU kann bei gelegentlichem Konsum auch bei einer erstmaligen Fahrt unter Drogeneinfluß mit einem Wert von 1 - unter 2ng/ml THC im Blut nach § 14 Abs.1 S. 4 FeV angeordnet werden.
Hier wäre zur genauen Prüfung, der Zulässigkeit Akteneinsicht durch einen Rechtsanwalt erforderlich.
Aber selbst, wenn noch keine MPU zulässig sein sollte, dann wäre die Anordnung der Beibringung eines ärztlichen Gutachtens eines Facharztes nach § 11 Abs. 2 FeV dann wahrscheinlich.

Bitte beachten Sie, dass hinsichtlich des Bußgeldes/Fahrverbot die Bußgeldbehörde bzw. bei Einspruch das Amtsgericht zuständig ist und für die Anordnung der MPU die Fahrerlaubnisbehörde und ggf. das Verwaltungsgericht.

Ich hoffe, dass ich Ihnen einen ersten Überblick geben konnte und stehe Ihnen hier gerne im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion zur Verfügung.

Für weitergehenden Beratungsbedarf können Sie mich gerne unter meinen Kontaktdaten ansprechen.
Gerne stehe auch ich Ihnen bei der weiteren Durchsetzung Ihrer Interessen zur Verfügung. Sollten Sie dies wünschen, können Sie sich jederzeit - auch per E-Mail - mit mir in Verbindung setzen. Die räumliche Entfernung stellt hier aufgrund der Möglichkeit zur Nutzung von E-Mail und Fax kein Problem dar. Im Falle einer Beauftragung wird Ihr hier gezahlter Einsatz auf die entstehenden Gebühren selbstverständlich angerechnet.

Mit freundlichen Grüßen

Elke Zipperer
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Strafrecht
Fachanwältin für Verkehrsrecht

Nachfrage vom Fragesteller 23.12.2009 | 20:40

Wie gesagt war es das erste Mal und ich habe vorher kein Fahrzeug unter Einfluss von Drogen oder Alkohol geführt.

Einen besonderen Grund für die 800 € gab/gibt es nicht.

Wenn die Sache mit der MPU feststeht, lohnt es sich wohl nicht wegen 300 € einen Anwalt einzuschalten.

Ich danke Ihnen für die aufschlussreiche Antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.12.2009 | 20:44

Gegen den Bußgeldbescheid können Sie selbst innerhalb der Frist Einspruch einlegen und diesen dann damit begründen, dass die Regelbuße überschritten wurde. Wenn Sie sich mit der Regelgeldbuße von 500 EUR einverstanden erklären, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass die Bußgeldbehörde oder das Gericht eine entsprechende Abänderung vornimmt. Ein Anwalt ist dafür nicht unbedingt erforderlich.
Sollten Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, dann würde diese die Kosten für den Anwalt übernehmen.

Bewertung des Fragestellers 23.12.2009 | 20:43


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