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Fälligkeit des Gehaltes nach Kündigung.


17.08.2004 15:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Lieber "Helfer", liebe "Helferin",

ich habe zum 1. August gekündigt und wurde gefragt ob ich bis zum 15. verlängern könnte um die Nachfolgerin anzulernen. Das tat ich, die Abrechnung für mich wurde indes von der Steuerberatung erstellt und ging den Postweg. Hierfür gibt es keine schriftliche Vereinbarung aber eine mündliche, die bezeugt werden kann. Nun will meine ehemalige Chefin das Gehalt erst zum 1. September zahlen. Wenn die Abrechnung da ist und sie das nicht anweisen will, wie ist da die Rechtslage? Muss sie nun zahlen oder doch erst zum 1. September. Gesagt sei auch, dass wir freundlich auseinander gingen und ich weiterhin zur Verfügung stehe um eventuelle Fragen der "Neuen" zu beantworten (bis zu 20 Anrufe am Tag). Ich stelle die Hilfe umgehend ein, bist das Geld gebucht ist. Sicherlich ein Kulanzfrage aber rechtlich? Wie steht es damit?
Vielen Dank im Voraus
17.08.2004 | 16:02

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrter Rechtssuchender, sehr geehrte Rechtssuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sie fargen danach, wann Ihr Arbeitgeber verpflichtet ist, den Lohn zu zahlen. Man Spricht hier auch von der Fälligkeit.

Zunächst ist davon auszugehen, daß Sie den alten Arbeitsvertrag "verlängert" haben, d.h. daß die darin enthaltenen Bestimmungen bis zum 15. August gelten.
Meist steht in dem Arbeitsvertrag etwas über den Zahlungsmodus, d.h. entweder zum Ende eines Monats, zum 15. eines Monats oder zum 3. eines Monats. Dieses Regelung gilt auch dann für das "Verlängerungsgehalt".


Sollte - wider Erwarten - keine Regelung in Ihrem Vertrag enthalten sein, so wäre u.U. noch der Tarifvertrag zu beachten, der aber häufig ähnlich lautende Regelungen enthält.

Grundsätzlich besteht daher aber eine sog. Vorleistungspflicht Ihres Arbeitsgebers.

Sie könnten dann natürlich das Geld vorher verlangen, wobei darauf hingewiesen, daß sich das Problem in 2 Wochen erledigt haben wird. Denn dann bekommen Sie auch nach der Aussage Ihres Arbeitgebers Ihr Geld.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Klaus Wille
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Rechtsanwalt Klaus Wille
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ANTWORT VON

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