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Exfreundin zieht mit Kind zurück zum ExExfreund und dieser droht mit Gewalt


14.12.2011 13:29 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo, folgender Fall. Ich lernte im Dez. 2010 meine nun Exfreundin kennen. Diese hatte 2 Kinder mitgebracht was ja auch gut und schön war. Wärend dieser Zeit hatte sich ihr Exmann (also sie waren bis Nov.11 verheiratet im trennungsjahr) angeblich wegen der 2 Kinder hinterrücks mit seiner/meiner ex in unserer Wohnung ein schönes leben gemacht wärend ich arbeiten war. - im Nov. habe ich mich dann wieder von ihr (oder besser wir uns) mehr oder weniger deswegen getrennt und sie ist zurück zu ihrem exex gezogen um "angeblich" eine Wohnung zu suchen. Bis hierhin ist es ja soweit alles gut und schön.

Nur haben wir ein Kind gezeugt das vor 3 Tagen geboren wurde (der exmann hatte sie natürlich ins khk gefahren, ich durfte ja nicht) . Ihr ExEx und Sie sind auf dem Kriespfad mit mir weil ich u.a. ihn als A-loch hinstelle (Trotzreaktion von mir). Dies werde ich natürlich erstmal unterlassen. Er droht nun per SMS wenn ich vorbei komme oder wir uns zufällig sehen "auch wenn ich komme um mein Kind zu sehen" mit körperlicher Gewalt. (allein diese Nacht 3 solcher SMS) - wie sollte ich hier vorgehen, denn mein Kind will ich mir nicht auch noch von ihm nehmen lassen

(Bisher habe ich auch noch nichts bzgl. unserem Kind unterschrieben da noch nichts schriftl. gekommen ist. )
14.12.2011 | 14:34

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Was die Drohungen seitens des Partners Ihrer Ex-Freundin angeht, sehe ich hier aktuell nur die Möglichkeit, dass Sie Strafanzeige bei der Polizei wegen Bedrohung erstatten. Ob es auch zu einer Hauptverhandlung in dieser Angelegenheit kommen wird, ist schwierig zu beurteilen; aus Ihrer Anzeige muss also nicht unbedingt eine Verurteilung des Mannes resultieren. Die Polizei wird aber entsprechend Kontakt mit ihm aufnehmen. Selbst wenn die Ermittlungen gegebenenfalls eingestellt werden, dürfte womöglich ein entsprechendes Gespräch mit den Polizeibeamten ausreichen, dass der Mann künftig von derartigen Drohungen absieht. Womöglich kann es auch genügen, wenn Sie dem Mann schriftlich mitteilen, dass Sie bei weiteren Bedrohungen sofort Strafanzeige erstatten werden. Hierbei sollten Sie sich natürlich sachlich ausdrücken und keinesfalls zu Beleidigungen hinreißen lassen, denn diese sind ebenfalls strafrechtlich relevant; heißt, der Partner Ihrer Ex-Freundin könnte womöglich auch gegen Sie Strafanzeige erstatten.


Was den Umgang mit Ihrem Kind angeht, ist zunächst festzustellen, dass Sie ja vermutlich noch gar nicht der rechtliche Vater des Kindes sind, da Sie ja nicht mit Ihrer Ex-Freundin verheiratet waren. Um der rechtliche Vater des Kindes zu werden, müssen Sie zunächst die Vaterschaft anerkennen. Hierzu müssten Sie entsprechend Kontakt mit dem Jugendamt aufnehmen. Da Sie nichts von eventuellen Zweifeln an der Vaterschaft schreiben, dürfte ja vermutlich auch Ihre Ex-Partnerin mit der Anerkennung der Vaterschaft einverstanden sein. Auch in Fragen des Sorgerechts und einer möglichen Sorgerechtsteilung wird das Jugendamt Sie beraten. Ich weise Sie darauf hin, dass Sie als rechtlicher Vater des Kindes diesem gegenüber natürlich auch unterhaltspflichtig sind. Im Interesse des Kindes sollte versucht werden, eine einvernehmliche Umgangsregelung zu finden, die es Ihnen ermöglicht, eine Beziehung zu dem Kind aufzubauen. Hier ist auch das Jugendamt zunächst der beste Ansprechpartner. Sollte es Probleme geben, werden Mitarbeiter des Jugendamtes versuchen zu vermitteln; diese werden auch gegenüber Ihrer Ex-Partnerin deutlich machen, wie wichtig eine Beziehung zum Vater, wenn dieser sich ja kümmern möchte, für das Kind sein kann. Wenn hier absolut keine Einigung möglich ist, wird Ihnen nichts anderes als der Gang zum Familiengericht übrig bleiben, damit hier richterlich über den Umgang entschieden wird. Spätestens dann sollten Sie sich anwaltlich vertreten lassen.


Abschließend weise ich Sie darauf hin, dass im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Einschätzung des Sachverhalts, basierend auf Ihren Angaben, möglich ist. Sollten hier wichtige Informationen hinzugefügt oder weggelassen worden sein, kann die rechtliche Beurteilung auch völlig anders aussehen. Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Ich wünsche Ihnen alles Gute in dieser Angelegenheit!

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


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