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Exfrau und Ehefrau gleichberechtigt


15.10.2004 11:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich bin gegenüber 5 Personen Unterhaltpflichtig.
Aufstockungsunterhalt für die Exfrau und KU für 16 Jährigen Sohn aus der Ehe.
Meiner Ehefrau und zwei Kindern 3,5 u. 4,5 aus jetzigen Ehe.

Meine Frage:
Wie errechnet sich der Unterhaltanspruch der Frauen?
Nach dem EU-Recht, sollen beide Frauen,
in dem Fall wo die jetzige Ehefrau Kinder hat, gleichberechtigten Anspruch auf Unterhalt haben.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe davon aus, daß Sie mit Ihrer jetzigen Ehefrau nicht in Trennung leben. Man kann dann Ihre Unterhaltsplich ihr gegenüber zwischen dem Gesamtunterhalt und den darin enthaltenen Teilbestandteilen Wirtschaftsgeld (täglicher Bedarf und sonstige Ausgaben für laufende Wirtschaft) und dem Haushaltsgeld (nur laufende Haushaltskosten, insbesondere Ernährung etc.) unterscheiden. Je nach Ehetyp (Haushaltsführungsehe, Doppelverdienerehe, etc.) bestehen wechselseitige Berechtigungs- und Pflichtverhältnisse mit unterschiedlichen Ansprüchen. Diese erlangen jedoch erst nach einer Trennung Bedeutung, wenn Streit über die Geldverwendung besteht.

Dagegen handelt es sich bei dem Aufstockungsunterhalt für die geschiedene Ehefrau um den Unterhalt zur Erhaltung des ehelichen Lebensstandards. Dies ist ein ganz anderer Tatbestand, als der des oben geschilderten Familienunterhalts.

Vergleicht man beides, so ergibt sich ein vergleichbarer Lebensstandard für beide Frauen, sofern der Lebensstandard in der früheren und der jetzigen Ehe vergleichbar sind. Insbesondere, da Sie nur Aufstockungsunetrhalt leisten folgt daraus nicht, daß Sie beiden Frauen monatlich einen gleiche hohen Betrag zu zahlen haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 15.10.2004 | 11:58

Danke für die Antwort,

es stand aber vor einiger Zeit in den Zeitungen, dass beide Frauen, insbesondere die jetzige Ehefrau wenn sie Kinder hat, gleichberechtigt ist, und gleichen Anspruch auf Unterhalt hat wie die Exfrau.
Aus Ihrer Antwort entnähme ich aber, dass ich mich mit Ihr erstmal trennen muss,
damit sie auch Unterhaltanspruch hat.
Ist das richtig? oder habe ich das falsch verstanden?
Da fehlt die Logik in dem Gesetz.
Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.10.2004 | 12:20

Selbstverständlich müssen Sie sich von Ihrer jetzigen Ehefrau nicht erst trennen, damit sie einen Unterhaltsanspruch gegen Sie erlangt. Denn Sie müssen ja, wie angesprochen, für den Familienunterhalt sorgen.
Die von Ihnen angesprochene Gleichberechtigung ist dahingehend zu verstehen, daß nicht der unbillige Fall eintreten darf, daß die geschiedene Ehefrau einen höheren Unterhalt erlangt, als Ihre jetzige Ehefrau. Stellen Sie sich die Situation vor, daß Sie aus Ihrem Einkommen Zahlungen an Ihre geschiedene Frau leisten, die höher sind, als die Unterhaltsleistungen für Ihre jetzige Ehefrau. Ungerecht, nicht wahr? Eben dieser Fall soll vermieden werden.

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