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Ex-Frau verweigert die Arbeitsaufnahme - Neuberechnung des Unterhalts


04.10.2006 02:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



Hallo,

meine Ex-Frau, von der ich seit 2003 geschieden bin verweigert die Arbeitsaufnahme mit dem Hinweis auf die Arbeitsmarktsituation. Sie bekommt für sich und den inzwischen 16 jährigen Sohn Unterhalt in Höhe von 450 € + 308 €, also 758 € im Monat. Ich verdiene 1900 € netto bin inzwischen wieder verheiratet, und zahle 750 € Warmmiete, meine Frau verdient 350 € monatlich.
Da meine Ex-Frau meine Bitte um Nachweis der Stellensuche nicht beantwortet, ja meines Erachtens nicht das geringste unternimmt um ihrer Erwerbsobliegenheit nachzukommen, möchte ich nun ein fiktives Einkommen ansetzen und den Unterhalt entsprechend kürzen.
Meine Ex-Frau ist von Beruf Sekretärin und ich möchte ein Nettoeinkommen von 800 € zum Ansatz bringen.
Wie hoch wäre nun der von mir geschuldete Unterhalt und wie hoch sind die Aussichten auf Erfolg auch ohne die Angelegenheit durch einen Anwalt durchführen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Ein Ratsuchender
04.10.2006 | 06:32

Antwort

von


1603 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben Recht; Ihre Ex-Frau muss Ihnen ihre Erwerbsbemühungen nachweisen. Kommt Sie dieser Verpflichtung nicht nach, wird ihr, das von Ihnen angesprochene fiktive Einkommen angerechnet.

Eine sehr überschlägige Berechnung ergibt für den Sohn einen Unterhalt in Höhe von 316,00 EUR und für die Frau, bei Anrechnung des Einkommens ca. 280,00 EUR.

Auch wenn Sie die Angelegenheit gerne ohne Anwalt geregelt haben möchten, muss ich Ihnen raten, durch einen Kollegen zumindest eine ganz genaue Unterhaltsberechnung durchführen zu lassen.

Die Besonderheit liegt hier darin, dass nach Ihren Einkommensangaben eine sogenannte Mangefallberechnung in Betracht kommen kann. Das bedeutet, dass die von mir angegebenen Unterhaltsbeträge unter Umständen noch geringer werden können.

Um das aber genau beurteilen zu können, muss Ihr Eikommen zunächst genau berechnet werden, wofür die Einsicht in die Einkommensnachweise der letzten 12 Monate erforderlich ist. Dann ist zu prüfen, welche Abzüge noch vorgenommen werden können, z.B. Altersvorsorge, ehebedingte Schulden etc..

Eine Herabsetzung der von Ihnen genannten Unterhaltsbeträge ist ohne weiteres aber auch nur möglich, wenn es keinen Titel (Urteil/gerichtichen Vergleich/Vertrag)gibt. Zahlen Sie die Unterhaltsbeträge aufgrund eines Titel, müssen Sie die gerichtliche Abänderung beantragen. Damit sollten Sie aber auf jeden Fall einen Rechtsnawalt beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle




ANTWORT VON

Oldenburg

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