Evtl. Wechsel der Kanzlei
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Generelle Themen
Beantwortet von
Rechtsanwalt Maik Elster
| in unter 2 Stunden
Ich habe Mitte Oktober des letzten Jahres eine Anwaltskanzlei beauftragt, mich in einem Fall von Schadenersatz nach einem Behandlungsfehler zu vertreten. Die Kosten werden über eine Rechtsschutzversicherung gedeckt.
Kurz nach meiner Anfrage per EMail hatte ich einen ersten telefonischen Kontakt; es wurde gesagt, dass die Kanzlei meinen Fall übernimmt und mir zunächst einen Satz Fragebögen zuschicken würde. Nach einigen Tagen fragte ich telefonisch nach: die Auskunft war, dass xxx "gerade auf Reisen sei und es noch etwas dauern würde. Nach 2 Wochen hatte ich die Unterlagen im Haus, füllte sofort aus und schickte sie auch sofort zurück.
Es vergingen weitere Wochen ohne Kontakt. Ich versuchte, xxx anzurufen, wurde aber immer von der Sekretärin abgespeist:"XXX ist gerade im Gespräch, und die Liste der Anrufer ist lang. Ob xxx heute noch zurückrufen könne, sei sehr ungewiss."
Irgendwann rief xxx an, sagte, die Unterlagen wären wirklich schön geordnet, und xxx würde sich diese über Weihnachten ansehen. Dann könne man sich zeitnah treffen und weiteres besprechen. Zunächst ginge ein Schreiben heraus, um die Frage der Verjährung klarzustellen. Die Kopie bekam ich ein paar Tage später.
Zeitnah war dann in der letzten Januarwoche. Verständnisvolles Nicken, wir werden prüfen. Weitere Fragebögen und der Hinweis, Mitte bis Ende Februar würde mir eine Rohfassung eines Schreiben an die Beklagten vorliegen, welches ich inhaltlich prüfen müsste. Ich füllte natürlich sofort alle Bögen aus und legte einen Stapel Belege bei.
Da wieder die Zeit verstrich und ich keine Nachricht erhielt, fragte ich am 03.März per Mail nach, ob nun alle Unterlagen von mir vorliegen würden ( immerhin könnte es ja sein, dass auf dem Postwege etwas verloren geht...). Diese Mail wurde - wie üblich - nicht beantwortet.
Mittlerweile sind fast 5 Monate vergangen, ohne dass seitens der Kanzlei - außer des Formschreibens bezüglich der Verjährung - auch nur irgendetwas passiert ist. Mails werden nicht beantwortet, telefonisch scheitere ich normalerweise schon im Vorzimmer.
Meine Frage:
Wie soll ich mich weiter verhalten?
Ist der zeitliche Ablauf noch in der Norm? Irgendwie scheint mir der Ablauf ein wenig gestreckt...
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Ich bin mit dieser Situation nicht besonders glücklich, weil mir a.) es seltsam erscheint, dass nach 5 Monaten im Prinzip noch nichts geschehen ist, und dass b.) die Kommunikation - gelinde gesagt - schwierig ist.
Ich möchte natürlich nicht, dass die Zusammenarbeit mit Anwalt xxx unter gedrückter Stimmung fortläuft ( was der Fall wäre, wenn ich anfangen würde "zu treiben"). Darum frage ich hier ab, ob das Prozedere der Kanzlei xxx in diesem Fall "normal" ist.
Es regt sich mittlerweile jedoch in mir der Wunsch, meinen Fall etwas zu beschleunigen und - vor allem - eine etwas kommunikativere Zusammenarbeit zu pflegen. In letzter Konsequenz, sollte sich nichts ändern, strebe ich den Wechsel meines Rechtsvertreters an. Hier stellt sich allerdings die Frage, ob ich das überhaupt kann, oder ob ein Wechsel gar nicht möglich ist.
evtl.









