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Ersatzfreiheitsstrafe, kann ich Haftschonung bekommen?


05.03.2006 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Durch ein Urteil der Staatsanwaltschaft wurde ich zu 1780,00 € Geldstrafe verurteilt.Dies kamm aus einer Klage eines ehemaligen Arbeitnehmers.Nach eingang des Urteils und der ersten Zahlungsaufforderung ,teilte ich der Staatsanwaltschaft mit,die Strafe in Raten abzuzahlen.Daraufhin bekamm ich einen Brief mit der Aufforderung, Lohnnachweise und Ausgaben zum Lebensunterhalt zu schicken.Dies tat ich auch mit der Anmerkung ,die Raten beginnend mit Ende der Ratenzahlung einer anderen Strafsache (Auch klage eines Arbeitnehmers)zu beginnen.
Dies war im Januar.Am Freitag bekamm ich die Ladung zum Strafantritt.Meine Frau ist selbstständig im Reisebusgewerbe und wir haben nur einen Bus den ich selbst fahre.Dieser hat jetzt einen Motorschaden wodurch wir zur Zeit Keine einnahmen zum Lebensunterhalt haben und von meiner Mutter etwas unterstütz werden.Dies aber auch nur in bescheidenem Masse,da Sie auch arbeitslos ist.Damit nicht genug an Proplemen ,Hat meine Frau auch noch am 27.02.06 eine Totgeburt gehabt,womit Sie nervlich am ende ist. Jetzt meine Frage :

Kann ich mit der Staatsanwaltschaft reden wegen Haftverschonung und Ratenzahlung und wie muss ich vorgehen.
Vielen Dank im Vorraus
05.03.2006 | 11:11

Antwort

von


934 Bewertungen
Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst einmal müssen Sie mit dem Erlass eines Vollstreckungshaftbefehls nach § 457 StPO rechnen, wenn Sie der Ladung zum Strafantritt nicht innerhalb der gesetzten Frist Folge leisten.

Nach § 456 StPO können Sie jedoch Vollstreckungsaufschub bei der Staatsanwaltschaft als Vollstreckungsbehörde beantragen, sofern durch die sofortige Vollstreckung Ihnen oder Ihrer Familie erhebliche, außerhalb des Strafzwecks liegende Nachteile erwachsen.
Insoweit könnten Sie vorbringen, dass Ihre Frau infolge des Motorschadens des einzigen Firmenautos sowie ihrer Totgeburt das Aufrechterhalten des Betriebes ohne Ihre Hilfe nicht möglich ist.

Diesen Antrag sollten Sie so schnell wie möglich bei der Staatsanwaltschaft stellen, damit keine Zeit verloren geht.

Wenn Sie zu einer Geldstrafe ohne Ratenzahlung verurteilt worden sind, muss die Vollstreckungsbehörde auf ein Ratenzahlungsgesuch Ihrerseits nicht eingehen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -


info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de


ANTWORT VON

Hamburg

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