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Eröffnung eines zweckgebundenen Spendenkontos


| 13.11.2008 01:01 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von



Guten Tag,

in unserer WEG gibt es viele säumige Eigentümer. Leider fehlt der Hausverwaltung das Geld, um diese gerichtlich einzufordern. Eine Sonderumlage zu diesem Zweck scheint sinnlos, weil das WEG-Konto bereits gepfändet ist.

Einige Eigentümer wollen ein privates Spendenkonto einrichten, mit dessen Geld die Hausverwaltung bei Bedarf die säumigen Hausgelder einklagen kann.

Dieses Konto soll über einen Eigentümer laufen.

Ist ein solches Konto sicher vor Gläubigern gegenüber der WEG?

Oder kann man dieses als "versteckte" Sonderumlage auch pfänden?

Dank und Gruß
13.11.2008 | 06:03

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Zunächst rate ich sich von der Hausverwaltung zu trennen, das Vertragsverhältnis zu kündigen. Augenscheinlich ist diese Ihren Pflichten nicht nachgekommen, hierzu gehört insbesondere die Beitreibung von Wohngeldern. Wenn Eigentümer nicht bezahlen, dann müssen diese entsprechend angemahnt, notfalls die Wohngeldforderung gerichtlich beigetrieben werden. Die gerichtliche Beitreibung wird in aller Regel auch Erfolg versprechen, da der jeweilige MEA des Wohnungseigentümers einen Vermögenswert darstellt, in den vollstreckt werden kann. Die Kosten des jeweiligen Verfahrens trägt bei Unterliegen ebenfalls der säumige Wohnungseigentümer. Hinsichtlich der Gerichts – und eventuell der Anwaltskosten müsste allerdings ein Vorschuss geleistet werden.
Regelmäßig hat der Hausverwalter für den Schaden einzustehen. Dieser sollte eine entsprechende Versicherung abgeschlossen haben.
Daher schlage ich vor den Schaden – die voraussichtlichen Prozesskosten, Verzugszinsen – umgehend vom Verwalter bzw. dessen Versicherung zu fordern.

Ohne den Hintergrund der Pfändung zu kennen, ist das Konto eines Eigentümers meiner Meinung nach grundsätzlich nicht davon betroffen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 15.11.2008 | 21:19


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"Meine eigentliche Frage wurde durch eine Meinung beantwortet, sodaß ich zwar mit einem guten Gefühl, aber keiner 100%igen Rechtslage operieren kann.
Gut fandl ich, daß die Antwort noch andere interessante Aspekte der Problematik beinhaltet hat, Hinweise, die sich gegebenenfalls noch als sehr nützlich erweisen werden. "
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 15.11.2008
4/5.0

Meine eigentliche Frage wurde durch eine Meinung beantwortet, sodaß ich zwar mit einem guten Gefühl, aber keiner 100%igen Rechtslage operieren kann.
Gut fandl ich, daß die Antwort noch andere interessante Aspekte der Problematik beinhaltet hat, Hinweise, die sich gegebenenfalls noch als sehr nützlich erweisen werden.


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