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Ermittlungssache wegen Bedrohung und Beleidigung


06.09.2008 14:52 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Astrid Altmann


in unter 1 Stunde

Hallo!
Ich habe heute eine Vorladung der Polizei in der Ermittlungssache wegen Bedrohung und Beleidigung erhalten. Zum Sachverhalt: Meine Mutter wohnt in einer Mietwohnung im Erdgeschoss. Der Mieter im ersten Stock schickaniert sie seit sie dort eingezogen ist(vor 2 Jahren). Nun wollte ich den Herrn mal kennenlernen und hab mich auf die Terasse gestellt und den Herrn ziemlich beleidigt und auch verbale Drohungen ausgestossen. Mir tut dies im Nachhinein auch schon wieder leid das ich da so ausgerastet bin. Meine frage nun: wie soll ich mich bei der Polizei verhalten und was kann auf mich zukommen wenn ich mich geständig zeige. Wie ist der weitere Vorgang der Polizei nachdem ich bei der Vorladung war?
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Diese Antwort ist vom 06.09.2008 und möglicherweise veraltet. Stellen Sie jetzt Ihre aktuelle Frage und bekommen Sie eine rechtsverbindliche Antwort von einem Rechtsanwalt.

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06.09.2008 | 15:13

Antwort

von

Rechtsanwältin Astrid Altmann
253 Bewertungen
Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihren Fragen wie folgt Stellung:

Grundsätzlich rate ich nicht zur Vorladung zu erscheinen (darüber sollten Sie die Behörden aber infromieren) bzw. sich nicht zu der Sache zu äußern ohne vorher einen Rat von einem Rechtsanwalt eingeholt zu haben, der zuvor Einsicht in die Ermittlungsakten genommen hat.

Welche Strafe Sie erwartet kann ich erst beurteilen, wenn ich den genauen Tatvorwurf kenne bzw. die Ermittlungsakten einsehen konnte. Ein Geständnis kann sich strafmildernd auswirken, auch Ihr Verhalten nach der Tat, wenn Sie sich zum Beispiel bei dem Geschädigten entschuldigt haben. Auch die Tatsache, dass der Geschädigte Ihre Mutter in der Vergangenheit schikaniert hat mag zu Ihren Gunsten ausgelegt werden. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da Selbstjustiz nicht erlaubt ist und grundsätzlich von den Gerichten auch demensprechend berücksichtigt wird.

Sofern Sie nicht vorbestraft sind, wird voraussichtlich eine Geldstrafe verhängt werden. Unter Umständen könnte das Verfahren auch eingestellt werden.

Ohne Einsicht in die Ermittlungsakten ist mir eine endgültige rechtliche Beurteilung bedauerlicherweise nicht möglich. Dennoch hoffe ich Ihnen hiermit einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft zu haben, wünsche Ihnen noch ein angenehmes Wochenende und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 06.09.2008 | 16:51

Hallo!
Also ich will am Montag auf jeden Fall zur Polizei gehen und mich geständig zeigen, weil ich die Sache schnellstmöglich aus der Welt schaffen will. Was kommt danach auf mich zu und wie lange kann sich das dann hinziehen? Die Sache belastet mich doch ein wenig...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.09.2008 | 04:26

Sehr geehrter Fragesteller,

bei der Vorladung wird Ihnen die Möglichkeit gegeben zur Sache Stellung zu nehmen. Wenn Sie sich geständig zeigen und die Tat einräumen, rate ich auch dazu sich beim Geschädigten zu entschuldigen. Als (Geld-) Strafe würden meiner Erfahrung nach je Tat ca. 10 bis 30 Tagessätze verhängt, eine Gesamtstrafe würde dann höchstens 50 Tagesssätze ergeben. Dies ist aber nur ein ganz grober Anhaltspunkt, da ich den genauen Tatvorwurf nicht kenne. Die Höhe eines Tagessatzes entspräche einem 30stel Ihres monatlichen Nettoeinkommens. Wenn kein öffentliches Interesse an der Verfolgung der Straftat besteht, dann könnte das Verfahren auch – gegebenenfalls gegen Auflagen – eingestellt werden.

Es ist verständlich, dass Sie die Angelegenheit schnellstmöglich abschließen wollen, dennoch rate ich zur Hinzuziehung eines Rechtsanwaltes, zumindest zur Akteneinsicht und anschließender Beratung.

Jedenfalls wünsche ich Ihnen viel Erfolg und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

ANTWORT VON
Rechtsanwältin Astrid Altmann
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