Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.133
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ermäßigte Besteuerung / Vergleich


12.12.2008 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Sehr geehrte Damen und Herren,

2006 habe ich bei meinem letzten AG gekündigt. In unserem Vertrag war ein "Nachvertragliches Wettbewerbsverbot" geregelt, dessen Anwendung bis Mitte 2007 strittig war. In einem Vergleich wurde zwischen unseren Anwälten ein Betrag zur gemeinsamen Beilegung eines voraussichtlich langwierigen Rechtsstreits ausgehandelt und in einem Betrag ausgezahlt. Auf der Lohnsteuerbescheinigung wurde dieser Betrag unter Pkt. 19 aufgeführt (als Entschädigung und Lohn für mehrere Kalenderjahre die nicht ermäßigt besteuert wurden) ausgewiesen. Das Finanzamt hat den Betrag normal besteuert. Das Finanzamt schreibt in der Begründung, "dass eine begünstigte Besteuerung u.a. voraussetzt, dass die Entschädigungsleistung die entgehenden Einnahmen übersteigen müsse."- die Begründung verstehe ich in dem Zusammenhang aber nicht richtig.
Wie ist die steuerliche Behandlung in diesem Fall, wäre nicht eine begünstigte Besteuerung möglich/ richtig? Wie würde man nun vorgehen?
Vielen Dank für die Antwort

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Ich beantworte Ihre Anfrage auf der Basis des geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt:

Die ausgehandelte Entschädigung ist Arbeitslohn i.S. des § 2 der Lohnsteuer-Durchführungsverordnung (LstDV). Sie unterliegt damit grundsätzlich der normalen Besteuerung.

Eine steuerliche Behandlung unter der günstigeren Fünftel-Regelung des § 34 EStG kommt nur dann in Betracht, wenn es sich um eine außergewöhnliche Einnahme handelt, was bei Entschädigungen nur dann der Fall ist, wenn es sich um eine Vergütung für mehrjährige Tätigkeiten handelt. Das meint das Finanzamt mit der erforderlichen "Überschreitung der entgehenden Einnahmen".

Nach Ihrer Schilderung ist die vorgenommene Besteuerung wohl nicht angreifbar.

Möglicherweise hätte dies bei der getroffenen Vereinbarung berücksichtigt werden müssen und können. Um das zu beurteilen, müssten jedoch Detailkenntnisse des gesamten Vorganges gegeben sein.

Mit freundlichen Grüßen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59175 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde total unkompliziert und verständlich beantwortet, was mir einiges an Kosten und Zeit erspart hat. Vielen Dank dafür! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ganz herzlichen Dank! Ihre Antworten haben mir auf jeden Fall weitergeholfen. ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Klare und verständliche Antwort ...
FRAGESTELLER