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Erhöhte berufsbedingte Aufwendungen beim Kindesunterhalt


13.11.2014 18:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Zusammenfassung: "Berufsbedingte Aufwendungen", Kind


Sehr geehrte RA ,

ich würde gerne in Erfahrung bringen, ob ich beim Kindesunterhalt mehr als die zugelassenen 5% für berufsbedingter Aufwendungen in Abzug bringen kann .
Hierbei interessiert mich besonders der Mehraufwand von Verpflegungskosten, da dieser einen erheblichen Teil der Steuererstattung darstellt.


Mit freundlichen Grüßen



Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die 5 % sind eine Pauschale. Wenn Sie höhere berufsbedingte Aufwendungen haben, müssen diese konkret dargelegt werden. Die Pauschale kann nicht neben den konkreten Aufwendungen stehen, es geht nur eines von beiden.

Es kommt etwas darauf an, in welchem OLG Bezirk das unterhaltsberechtigte Kind seinen Aufenthalt hat, weil die verschiedenen OLG´s jeweils eigene unterhaltsrechtliche Leitlinien haben.

Verpflegungsmehraufwand den der Arbeitgeber im Rahmen von Spesen zahlt werden nach den meisten Leitlinien als Einkommen bewertet, aber nur zu 1/3. Wenn Sie aber nachweisen können, dass Ihnen ein deutlich höherer Mehraufwand für Verpflegung entsteht, dann ist es möglich über die 5 % zu kommen. Hier müssen Sie die entstehenden Kosten aber wie gesagt im Einzelnen nachweisen.

Es kommt beim Unterhalt immer auch auf die Umstände des Einzelfalles an.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeits- und Familienrecht


Nachfrage vom Fragesteller 13.11.2014 | 23:28

Sehr geehrter Herr Oliver Wöhler,

ich muss leider nochmal nachfragen.
Es geht dabei um den Rückerstattungsbetrag im
Rahmen der Lohnsteuerklärung (Lohnsteuerersttatung), wo ich den Mehraufwand für Verpflegung bei Abewesendheit von 24 Stunden
ansetze und nicht um eine Vergütung vom Arbeitgeber/Spesen.
Die grösste Steuererstattung stammt von dem Mehrverpflegungsaufwand.

Ich möchte mich entschuldigen, falls dieses nicht klar aus der
Anfangsfrage hervorging.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.11.2014 | 23:21

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne komme ich auf die Nachfrage zurück.

Ich danke für die ergänzenden Informationen.

Die Steuererstattung ist definitiv dem Einkommen zuzurechnen. Auch wenn die Erstattung aus dem Verpflegungsmehraufwand stammt ist diese dem Einkommen zuzurechnen. Das gilt auch bei anderen Steuererstattungen, etwa aufgrund von Fahrtkosten zur Arbeit.

Sie müssten auf der anderen Seite bei den berufsbedingten Aufwendungen den Verpflegungsmehraufwand konkret beziffern, also darlegen wie hoch im Monat der Mehraufwand anfällt.

Es kommt hier immer auf die Umstände des Einzelfalles an. Eine bestimmte Pauschale gibt es im Unterhaltsrecht hierfür nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht

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