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Erbschein zur Grundbuchumschreibung nötig


08.11.2008 14:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban



Erbschein zur Grundbucheintragung

Im Juni 2007 verstarb meine Großmutter. Sie hinterließ beim Nachlaßgericht in S. ein notariell beglaubigtes Testament. Hierin ist die Erbfolge eindeutig geregelt, außer mir sollten mein Vater und meine beiden Geschwister sowie deren Kinder einen Anteil erhalten.
Nach Testamentseröffnung durch das Nachlaßgericht in S. schlugen mein Vater und meine beiden Geschwister und diese auch für ihre minderjährigen Kinder das Erbe aus.
Diese Ausschlagung erfolgte jeweils vor einem Notar, die Urkunden liegen dem Nachlaßgericht vor.
Beim Erbe geht es ausschließlich um drei Grundstücke im Wert von zusammen etwa 12000 Euro.
Ich möchte eigentlich keinen Erbschein beantragen, da er für alle anderen Abwicklungen ( Konto, Mietverträge usw. ) bisher nicht benötigt wurde.
Die betreffenden Liegenschaften sind im Grundbuch ebenfalls in S. eingetragen.
S. liegt ca. 500km von meinem Wohnort entfernt. Kann ich nun postalisch beim Amtsgreicht S. die Änderung der drei Grundbucheinträge auch ohne Erbschein oder Erbschein zur GB- Eintragung beantragen ?
Wenn ich alternativ einen örtlichen Notar beauftragen müsste, wie hoch werden die Kosten hierfür sein.
Abschließend möchte ich bemerken, das keinerlei Rechtsstreit oder ähnliches anhängig ist, die Grundstücke sind verpachtetes Ackerland, der Pachtvertrag läuft bereits auf meinen Namen, andere Lasten sind nicht eingetragen. Die betreffenden Grundbuchauszüge, ca.5 Jahre alt liegen mir vor.

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte gerne Ihre Frage im Wege einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes.

1. Das Grundbuchamt wird im Falle des Vorliegens eines notariell beurkundeten Testaments gem § 35 Abs. 1 Satz 2 GBO (Grundbuchordnung) grundsätzlich nicht auf die Vorlage eines Erbscheins bestehen.

Wenn Sie den Antrag auf Grundbuchberichtigung auf sich als Alleinerbe stellen, müssen Sie den Hinweis auf die dem Nachlassgericht vorliegenden Erklärungen über die Ausschlagung erteilen. Ein Erbschein kann nur verlangt werden, wenn dann noch Zweifel bleiben.

2. Die Kosten für einen Erbschein bei dem Nachlasswert von Euro 12.000; 2 Gebühren à Euro 60,00, also Euro 120,00 beim Nachlassgericht.Wenn dies ein Notar vornimmt kommt noch die Umsatzsteuer dazu.

Mit freundlichen Grüßen

M. Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin
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