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Erbauzahlungserzwingung


12.11.2014 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Mein Bruder und ich sind testamentarisch gleichberechtigte Erben unserer vor ca. 5 Monaten verstorbenen Mutter. Die letzten 3 Jahre war ich vom Amtsgericht als Betreuer für unsere Mutter bestellt. Ich lebe hier vor Ort, wo sich auch die Sparkasse meiner Mutter mit ihrem gesamten Vermögen befindet. Mein Bruder lebt ungefähr 850 km entfernt. Seit dem Ableben ist unser Verhältnis bedauerlicherweise derart gestört, dass leider keine konstruktive Kommunikation mehr stattfindet. Er vermutet, dass ich mich während der Betreuerzeit am Vermögen unserer Mutter bereichert habe. Jährliche Kontrollen des Amtsgerichtes hätten einen Mißbrauch verhindert.
Zum wiederholten Mal hat nun ein zuständiger Mitarbeiter der Sparkasse meinen Bruder telefonisch kontaktiert, um zu erfahren, wann er gedenkt einen Termin hier vor Ort wahrzunehmen, damit die Sache endlich ihren Abschluss finden kann. Letztmalig vor 3 Wochen. Er kann bzw. will sich nicht festlegen.
Nunmehr meine konkrete Frage: Wie und in welchem Zeitrahmen kann ich meinen Bruder zwingen, die Angelegenheit zum Abschluss zu bringen? Den bzw. die entsprechenden Paragraphen würde ich zur weiteren Verwendung ebenfalls gern erfahren, um ihn mit dieser Argumentation zum Umdenken zu bewegen.
12.11.2014 | 17:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

da Sie sich durch den Tod Ihrer Mutter in einer Erbengemeinschaft befinden, hat jeder Beteilgite auch einen Anspruch auf Auseinandersetzung (§ 2042 BGB).

Vor der Auseinandersetzung sind aus dem Nachlass allerdings erst sämtliche Nachlassverbindlichkeiten zu berichtigen, also die Schulden zu tilgen. Hierzu ist der Nachlass, soweit erforderlich, in Geld umzusetzen (§ 2046 Absätze 1, 3 BGB).

Ist dieses vollständig erfüllt und weigert sich Ihr Bruder dennoch, einer Auseinandersetzung zuzustimmen, empfehle ich noch einmal ein bestimmtes Aufforderungsschreiben mit Fristsetzung von zwei Wochen zur Erklärung.

Sollte diese Frist ebenfalls verstreichen, empfiehlt sich die Beauftragung eines Rechtsanwaltes mit der Durchsetzung des Anspruches.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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