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Einkünfte aus Untervermietung steuerlich relevant?


15.04.2007 20:59 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



Ich bin Angestellter und Mieter einer Doppelhaushälfte. Ich zahle 760,--€ Warmmiete bei 144 qm. Ich möchte einen Teil, ca. 50 qm, mit zusätzlicher Nutzung von Bad und Küche für 350,--€ möbliert untervermieten. Die Zustimmung des Vermieters liegt vor. Sind diese "Einkünfte" (Mietreduzierung für mich) steuerpflichtig? Und wenn ja in welcher Form? Was kann ich dagegen ansetzen?
Über eine schnelle Antwort freue ich mich.
Vielen Dank!
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Als Angestellter haben Sie bisher Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die Sie nicht zwingend von Staats wegen „nötigen“ werden, einkommensteuererklärungsabgabepflichtig zu sein.
Somit würde bei einer freiwilligen Abgabe das Finanzamt eine Arbeitnehmerveranlagung durchführen, um Ihre ggf. Werbungskosten, die den Pauschbetrag übersteigen mögen, unterzubringen.
Sollten Sie allerdings verheiratet sein, die Zusammenveranlagung wählen sowie die Lohnsteuerklassen III/V gewählt haben, wären Sie zur Abgabe der kalenderjährlichen Einkommensteuererklärung verpflichtet.
Nichts desto trotz werden Sie gelegentlich des Einkommensteuerschemas durch die Untervermietung, da es sich hierbei ebenfalls um die Vermietung einer Immobilie handelt, eine weitere Einkunftsart in Form der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung auf Sie zukommen.
Die Ermittlung des Überschusses würde sich aus den Mieteinnahmen aus der Untervermietung abzüglich der sich aus der Untervermietung ergebenden Webungskosten ergeben.
Diese Werbungskosten werden sodann nach Ihren Sachverhaltsangaben zumindest die anteilige Miete an Ihren Vermieter darstellen.
Als Berechnungsgrundlage müsste sodann wohl das Verhältnis der Quadratmeter zueinander herangezogen werden, so dass die Webungskosten sich bei EUR 263,88 einfinden.
Da die Quadratmeter sich auch z.B. auf Küche, Bad etc. beziehen, könnte ggf. noch über eine „Sicherheitszuschlag“ nachgedacht werden.
Ohne denselben würde sich gelegentlich der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung ein Überschuss von monatlich EUR 86,12 ergeben.
Der Jahresbetrag hieraus würde zusammen mit den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit den Gesamtbetrag der Einkünfte bilden.


Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

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