Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
475.073
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Eingliederungsvereinbarung vom AA


| 17.11.2008 18:00 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Sehr geehrte Damen u.Herren

Ich hätte da mal eine Frage.bin seit 01.08.2008 arbeitslos,erhalte Leistungen vom AA(ALG I) aber erst seit 14.11.2008 bis 13.11.2009,weil ich eine Entlassungsentschädigung erhalten habe.
Jetzt soll ich eine Eingliederungsvereinbarung unterschreiben,in der unter anderen festgehalten ist,mich bundesweit zu bewerben.dieses kommt für mich (47 Jahre,gesch.)nicht in betracht,da ich ehrenamtlich eine Selbsthilfegruppe leite(1xwöchentliche Zusammenkunft) , im Moment nicht mobil bin,zur Zeit einen Abendkurs(Volkshochschule,Sprachkurs Englisch) besuche und vor einigen Monaten meine Mutter gestorben ist und mein Vater noch einige Schwierigkeiten hat, allein zu recht zu kommen.
Muß ich diese EGV mit diesen unmöglichen Pflichten unterschreiben??

Eigeninitiative in pukto Bewerbungen exestieren bereits ca 25 (aber nicht bundesweit)Bewerbungen,Somit liegt eine Mitwirkungspflichtverletzung meines Erachtens nicht vor.Danke im voraus mit frdl.Gruss MiBo
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Sie müssen die vom Vermittler vorgefertigte Vereinbarung zwar nicht unterzeichnen, doch können Sie dann dem Versagungs- oder Kürzungsbescheid entgegensehen und erhalten die "Vereinbarung" mit der Sie nicht einverstanden waren und die Sie auch nicht unterschrieben haben dann eben bei nächster Gelegenheit als Bescheid (Verwaltungsakt) mit der Post.

Gegen diesen Bescheid können Sie dann widersprechen und ggf. auch vor dem Sozialgericht klagen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 19.11.2008 | 15:13


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?