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Einfluss Haustierallergie Kind auf Umgang bzw Tier


| 31.12.2010 11:35 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,

Ist-Situation: der Vater hat bei gemeinsamem Sorgerecht beide Kinder, die bei der Mutter leben, alle 2 Wochen am WE und jew die halben Ferien und Feiertage bei sich. Die 9 jährige Tochter hat früher schon mal auf Katzen gelegentlich mit tränenden Augen reagiert, tendiert aber generell zu empfindlicher Haut und Augen bei Reibung etc.. Die neue Frau des Vaters hat zwei Katzen mit ins Haus gebracht.
Zur Zeit treten während des Aufenthalts der Tochter beim Vater keine Anzeichen einer allergischen Reaktion der Tochter auf die Katzen auf und auch die Tochter erwähnt auf Nachfrage keine Atemprobleme, Naselaufen, feuchte Augen o.ä.. Es wird aber auch darauf geachtet, dass gut gelüftet, Hände gewaschen etc. wird, um keine unnötige Belastung zu bewirken.

Die Mutter behauptet, die Tochter würde nach den Besuchen beim Vater "röcheln", will einen Allergietest machen lassen und droht bereits vorab, der Vater solle sich "mit den Katzen was einfallen lassen!", was bei ihr "Abschaffung" bedeutet.

Nun die Frage: Wenn sich der Allergietest als positiv, dh. Allergie vorhanden, erweist, das Kind aber wie beschrieben keine allergischen Reaktionen im Umgang mit den Katzen zeigt; kann die Mutter zum vielbemühten "Kindeswohl" die Abschaffung der Katzen erfolgreich einklagen oder aber den Umgang des Vaters mit der Tochter verbieten/einschränken?

Da die Mutter eine große Affinität zu anwaltlichen Bemühungen hat, ist damit zu rechnen, dass eine einvernehmliche Lösung nicht möglich ist.

Danke für eine klare Aussage, was realistisch durchzusetzen/zu befürchten ist.

Viele Grüße

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

der Allergietest ist nicht ausreichend.

Selbst wenn dort - sicherlich - eine Allergie festgestellt werden wird, ist das Kindeswohl nicht gefährdet.

Denn nach Ihren Angaben fehlt es an allergische Reaktionen, so dass es am Zusammenhang zsichen Gefährdung des Kindeswohls und dem Katzenaufenthalt fehlt.

Daher wird die Kindesmutter erfolgreich nichts unternehmen können.


Gleichwohl sollte man natürlich überlegen, ob man an den Besuchswochenenden Kind und Katze nicht räumlich trennen sollte. Denn wenn es dann irgendwann doch zu allerdischen Reaktionen kommen sollte, sieht die Sache sicherlich sehr viel schlechter aus.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 31.12.2010 | 12:03

Danke für Ihre schnelle Antwort,

dass die Tochter bei der Rückkehr zur Mutter Reaktionen ("Röcheln" - ob real oder nicht) zeigen soll, ist also als Zusammenhang ebenfalls nicht ausreichend, richtig? Wenn beim Vater dies so nicht zu bemerken/vorhanden war?

Danke Ihnen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.12.2010 | 12:07

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

wenn das Kind beim Auftenhalt und auch bei der Rückgabe dieses alles nicht gezeigt hat, wird es - nachvollziehbar - kaum dann später damit anfangen können.

Insoweit wäre die Mutter in der vollen Beweispflicht und diesen Beweis wird sie nicht führen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 31.12.2010 | 13:13


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