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Eine dazu unberechtigte Person versucht mein Eigentum zu verkaufen


| 14.12.2015 21:07 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von



Eine ehemals gute Freundin von mir versucht seit Mai diesen Jahres kunsthandwerkliche Steinfiguren zu verkaufen, die mein Eigentum sind.

Diese Freundin betreibt eine Pension und ein Restaurant in eigenem Gebäude.
Als ich 2001 beschloss, meine Firma krankheitsbedingt zu verkaufen, wollte ich für einige meiner Natursteinfiguren einen geeigneten Platz zur Aufstellung suchen um sie zum Verkauf anzubieten.

Eine damals gute und langjährige Freundin von mir, die in eigenem Gebäude ein kleines Hotel und eine Gaststätte betrieb, bot mir an, die Figuren bei Ihr aufzustellen.
Ihr Hotel liegt in einem Stadtteil mit ausgesprochen solventen Bewohnern und wir vereinbarten, dass sie in Ihrer Speisekarte unter Angabe meiner Kontaktdaten darauf hinweisen sollte, dass die Figuren und andere Natursteinprodukte bei mir käuflich erworben werden können.

Da die Tierfiguren ihren Stil unterstrichen war die scheinbar eine habe ich ihr nie eine Gebühr für die Leihgaben berechnet und sie mir nie eine Gebühr für die Lagerung.

Als ich mich Anfang 2014 dazu entschloss, meine Zelte in Deutschland abzubrechen und mit meiner kleinen Rente in Südostasien zu leben, wollte ich auch diese Steinfiguren noch verkaufen, bin aber aus Zeitnot nicht mehr dazu gekommen.

Als ich vor einigen Wochen einen Freund von mir gefragt hatte, ob er daran interessiert wäre, die Figuren für mich zu verkaufen, hat dieser auf Ebay recherchiert, um den Wert solcher Artikel in etwa bestimmen zu können und fand auf in den Ebay-Kleinanzeigen meine Tierplastiken zum Verkauf angeboten.

Auf meine Anfrage, wie ich den Verkauf meines Eigentums zu verstehen habe, kam die Antwort, dass die Figuren ihr lange genug "im Weg herum gestanden hätten".

Ich habe Ihr daraufhin eine Rechnung zugesandt, um Ihr die Möglichkeit zu geben, das von ihr mit Ihrer Kleinanzeige widerrechtlich behauptete Eigentumsrecht nachträglich zu erwerben und ihr im gleichen Zug mitgeteilt, dass, wenn die Rechnung nicht bis spätestens 20. November 2015 bezahlt wäre, ich sie wegen Betrugs anzeigen und ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten würde.

Ihre Antwort bestand darin, dass sie mir Frist setzte, die Figuren bis spätestens 31.12.2015 von ihrem Gelände zu entfernen, da andernfalls das Eigentum an sie übergehe. Außerdem kündigte sie mir an, dass Sie 200 € Lagerkosten pro Jahr berechnen werde. Nach 14 Jahren wären das 2.800 Euro.
Die Steinfiguren habe ich seinerzeit auf einer Internationalen Steinmesse für rund 8000 DM eingekauft.
Es ist chinesische Importware und in Deutschland hätte man für diesen Preis noch nicht einmal die Rohblöcke für die Figuren kaufen können.

In meiner Rechnung habe ich die Einkaufspreise der Granitfiguren aus dem Jahr 2001 herangezogen.

Ich war in Deutschland in den vergangenen Jahren auf Grundsicherung angewiesen und lebe hie in Asien ein sehr bescheidenes Leben.

Da ich mir keinen Anwalt leisten kann, könnte ich dennoch anbieten, einen Teil des Erlöses demjenigen abzutreten, der erfolgreich dafür sorgt, dass diese Frau meine Rechnung bezahlen muss.
14.12.2015 | 22:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

bevor Sie einen Schadensersatzanspruch geltend machen können, müssten Sie nachweisen, dass die Gegenstände tatsächlich nicht mehr vorhanden sind und beispielsweise widerrechtlich verkauft.

Der Frist zur Abholung ist folglich erst einmal Folge leisten. Erst wenn die Gegenstände dann nicht mehr vorhanden sein sollten, können Sie die Geldansprüche durchsetzen, wozu ich Ihnen gerne dann helfe.

Etwaige Lagerkosten sind jedenfalls davon nicht abzuziehen, wenn dies nicht vorab vereinbart worden war. Auch gehen die Gegenstände nicht zum Ablauf des Jahres in ihr Eigentum übe. Insofern müsste Ihnen sowieso eine längere Frist eingeräumt werden, mindestens bis Mitte Januar.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 16.12.2015 | 03:54

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

herzlichen Dank für Ihre rasche Antwort.
Ich hatte in meiner Anfrage auch erwähnt, dass ich angekündigt hatte, eine Anzeige wegen Betrugs zu erstatten.

Nach § 263 StGB ist ja bereits der Versuch strafbar und den Versuch, mein Eigentum zu verkaufen, werte ich als Betrugsversuch.

Wie beurteilen Sie die Erfolgsaussichten für eine solche Anzeige?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.12.2015 | 11:12

Sehr geehrter Fragesteller,

der Betrug wäre dann einschlägig, wenn sich die Dame als Eigentümerin gegenüber potentiellen Käufern ausgab, da sie über diese Befugnis täuschte. Eine Strafanzeige wäre entsprechend angebracht.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 16.12.2015 | 12:40


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"Meine Frage wurde innerhalb kürzester Zeit beantwortet und die Antwort hat zu meinen Überlegungen, wie ich weiter vorgehen sollte, den den entscheidenden Beitrag geliefert."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 16.12.2015
4,8/5.0

Meine Frage wurde innerhalb kürzester Zeit beantwortet und die Antwort hat zu meinen Überlegungen, wie ich weiter vorgehen sollte, den den entscheidenden Beitrag geliefert.


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