Ich war bei der entsprechenden Behörde im Juli. Mein Antrag wurde nicht angenommen mit der Begründung: man könne erst mal keine neue Anträge annehmen, da sie zu viele in Bearbeitung haben und habe ein Termin Ende Oktober bekommen. Jetzt wurde mir mitgeteilt, dass es ab der Antragstellung sechs Monate dauern wird bis ich die Einbürgerungszusicherung bekomme. Also in meinem Fall erst am 27.04.12. dadurch ist die Perspektive die o.g. Stelle zu bekommen gleich Null.
Frage: Kann die Bearbeitungsdauer durch den Einsatz eines Anwaltes verkürzt werden? Wenn ja, wie viel Zeit kann gewonnen werden und was würde es kosten einen Anwalt damit zu beauftragen.
Mir ist klar, dass die exakten Zeitangaben nicht gemacht werden können, aber ich hoffe dass es Erfahrungswerte in einem solchen Sachverhalt gibt.
Antwort geschrieben am 01.10.2011 19:24:49 Frag-einen-Anwalt.de Antworten von diesem Anwalt als RSS-Feed abonnieren!
Abogado LL.M. Ernesto Grueneberg
Köthener Str. 44, 10963 Berlin, Tel: 030 577 057 750, Fax: 030 577 057 759
Erbrecht, Gesellschaftsrecht, Steuerrecht, Sozialrecht, Ausländerrecht, Familienrecht
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vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:
Kann die Bearbeitungsdauer durch den Einsatz eines Anwaltes verkürzt werden? Wenn ja, wie viel Zeit kann gewonnen werden und was würde es kosten einen Anwalt damit zu beauftragen.
Aus eigener Erfahrung in Berlin kann ich Ihnen nur bestätigen, dass Einbürgerungsentscheidungen in der Regel mehrere Monate in Anspruch nehmen.
Die Beauftragung eines Anwaltes ist sehr empfehlenswert. Erfahrungsgemäß reagiert die Behörde schneller, wenn ein Anwalt engagiert wird, nicht zuletzt deswegen, weil nach 3 Monaten nach Antragstellung ohne eine Entscheidung, eine sog. Untätigkeitsklage nach § 75 VwGO angestrebt werden kann, um eine Entscheidung herbeizuführen.
Die Behörde weiß, wenn ein Anwalt hinter der Sache steht, dann ist mit einer solchen Klage zu rechnen. Damit wird die Sache tatsächlich schneller bearbeitet.
Kosten hierfür entstehen nach dem RVG in Höhe von ca. 500€.
Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
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Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen. Eine persönliche anwaltliche Beratung kann dadurch nicht ersetzt werden. Das Weglassen oder Hinzufügen von Umständen kann die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes verändern
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