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Einbürgerungsantrag- ablehnung?


06.12.2014 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Ablehnung des Antrages auf Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit


Hallo, ich bin kroatischer Staatsbürger, in Deutschland geboren, damit habe ich den unbefristeten aufenthaltstitel.ich habe am 10.7.14 den Antrag für einbürgerung abgeben,für mich und meine Tochter die jetzt 9 Monate alt ist. Meine Tochter hat ebenfalls den kroatischen pass. Ich erfülle ale Vorraussetzungen für den Antrag, also unbefristeten Aufenthalt, arbeite seit 1.6.14 wieder, bin krankenversichert mit meiner Tochter, kann deutsch da ich die schule hier abgeschlossen habe,wurde nie verurteilt. In der zeit von Mitte 2010 bis Anfang 2014 war ich arbeitslos,aber nicht beim Arbeitsamt, weder krankenversichert in Deutschland. Och war damals mit meiner jetzigen frau zusammen, die mich finanziell unterstützt hat, sie hat in kroatien gelebt und gearbeitet. Ich habe in der zeit von 2010 bis anfang 2014 in kroatien für 3 monate gearbeitet. Ich hatte auch kein mietverhältnis in deutschland, war bei meinen eltern gemeldet habe meistens bei ihnen geschlafen war aber oft unterwegs. Jetz habe ich einen brief von der behörde bekommen, das ich nachweisen soll was ich in der zeit gemacht habe. Ich soll das nachweisen in dem ich dies vorlegen soll, kontoauszüge in der brd, mietverträge, nachweise über krankenversicherung, fortbildungen, das ich beim arbeitsamt war,rentenversicherungsverlauf,nachweis über erwerbstätigkeit,mietzahlunge,telefonzahlungen,stadtwerke. Das einzige was ich vorlegen kann sind die konto auszüge,da ich ja nicht arbeitete,werde beim arbeitsamt war, noch krankenversichert,und keine mietwohung hatte. Was soll ich jetzt tun. Wird mein antrag abgelehnt? Habe ich gegen das gesetz verstoßen weil ich 3 monate im ausland arbeitete? ( was ich nachweisen kann ) ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen danke mfg

Einsatz editiert am 06.12.2014 16:52:54
06.12.2014 | 17:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Sie müssen die von der Behörde geforderten Unterlagen einreichen. Wenn Sie dies nicht können und die Voraussetzungen nicht erfüllen, rate ich Ihnen, den Antrag zurückzunehmen.

Denn bei einer Ablehnung des Antrages durch die Behörde entstehen ansonsten Kosten. Darauf weist die Behörde normalerweise aber auch hin.

Die Arbeit im Ausland wäre dann ein Problem, wenn Sie zeitgleich Sozialleistungen in Deutschland bezogen haben.
Die Einkünfte müßten Sie dann bei der deutschen Behörde angeben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ariane Hansen
Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Ariane Hansen
Fachanwältin für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 06.12.2014 | 17:42

Also hier das schreiben der einbürgerungsbehörde: sehr geehrter Herr..., nach Prüfung ihres einbürgerungsantrages habe ich festgestellt das Zweifel an ihrem gewöhnlichen Aufenthalts im Bundesgebiet seit acht Jahren bestehen. Fraglich ist hier der Zeitraum von Mitte 2010 bis Anfang 2014. gem. § 10 abs. 1 stag ist ein Ausländer einzubürgern, wenn sich dieser seit acht Jahren rechtmäßig und gewöhnlich im Bundesgebiet aufgehalten hat und die im weiteren aufgeführten Vorraussetzungen erfüllt.
Insoweit habe ich zu prüfen, ob sie sich in den letzen acht Jahren tatsächlich gewöhnlich im Bundesgebiet aufgehalten haben.
Zu diesem zweck bitte ich sie um Vorlage nachfolgend aufgeführter unterlagen im original sowie in Kopie für den fraglichen Zeitraum von Mitte 2010 bis Anfang 2014:
- einen aktuellen rentenversicherungsverlauf
- nachweis über Meldungen beim Arbeitsamt bzw. Jobcenter, sofern sie keine Erwerbstätigkeit ausgeübt haben.
- nachweise über Krankenversicherung
- nachweise über Fortbildungen
- Mietverträge
- mietzahlungen, Zahlungen, an die Stadtwerke,Zahlungen an Telefongesellschaft und mobilfunkanbieter
- regelmäßige kontoabhebungen und Einzahlungen im Bundesgebiet
Das hat die Behörde mir geschickt.
Ich kann nachweisen das ich in dem Zeitraum für 3 Monate in kroatien gearbeitet habe und in kroatien krankenversichert war. Danach bin ich wieder nach Deutschland. Ich war nicht beim arbeits oder Sozialamt gemeldet da ich ja die 3 Monate gearbeitet habe und mich meine Freundin unterstützt hat. Es ist ja nicht verboten nicht zu arbeiten. Ich kann regelmäßige Kontoauszüge vorlegen bzw. Einzahlungen. Den Rest kann ich nicht nachweisen. Ich war in Deutschland nicht krankenversichert in der zeit. Wie ich schon erwähnte bin ich seid dem 1.6.14 wieder arbeitstätig und habe einen unbefristeten vertrag. Wieso soll ich den Antrag zurück nehmen wenn alles legal war was ich getan habe. Deswegen frage ich sie, habe ich irgendwas getan dass die ausländerbehörde meinen Antrag ablehnt? Vielleicht das ich nicht in Deutschland krankenversichert war? Gemeldet und gewohnt habe ich bei meinen Eltern. Ich wiederhole nochmal in der ganzen zeit hatte ich keine sozial Leistungen weder als ich im ausland arbeitete. Wenn ich die kontoauszüge vorlege und den Nachweis das ich für 3 Monate in kroatien gearbeitet habe, hat die Behörde einen Grund meinen Antrag abzulehnen oder sonstiges. Ich würde gerne noch wissen, im Brief steht " Zweifel an ihrem gewöhnlichem Aufenthalt" was versteht man darunter. Ich hoffe sie könne mir detailliert antworten und danke ihnen im Voraus! Mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.12.2014 | 19:23

Die Behörde möchte einen Nachweis haben, dass sie sich tatsächlich von 2010 bis 2014 in Deutschland aufgehalten haben, da ansonsten die Voraussetzung, dass Sie sich 8 Jahre rechtmäßig in der BRD aufgehalten haben, nicht gegeben sind und schon aus diesem Grunde der Antrag abzulehnen wäre.

Wenn Sie in Deutschland nicht krankenversichert und vermutlich auch nicht rentenversichert waren, sehe ich hier ebenfalls ein Problem.

Im Ausland dürfen Sie sich bis zu 6 Monaten aufhalten, so dass der 3-monatige Aufenthalt in Kroatien kein Problem sein dürfte.

Wenn es aber an den anderen Voraussetzungen fehlt, sollten Sie sich mit der Behörde in Verbindung setzen und gegebenenfalls den Antrag zurücknehmen und später, wenn die Voraussetzungen vorliegen nochmals stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Ariane Hansen
Rechtsanwältin

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