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Einbürgerungsantrag, Angabe über ein uneheliches Kind wurde verschwiegen


| 28.09.2017 23:58 |
Preis: 40,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von



Ich bin 6 Jahre mit einer Deutsche verheiratet und habe vor drei Monaten die Deutsche Staatsangehörigkeit erworben. Meine bisherige Nationalität habe ich aufgeben, weil ich kein Europäer war.

Also, ein Jahr nach unserer Hochzeit habe ich von einer tiefen Depression gelitten. Ich war lange krank und meine Therapeutin hat mir empfohlen allein Urlaub außerhalb von Deutschland zu machen. Das habe in der Karibik gemacht.
Während meinem Urlaub habe ich eine Frau kennengelernt und zwischen uns entstand ein kurzes Abenteuer.

Als ich zurück nach Deutschland kam, habe ich von meiner Urlaubsfreundin erfahren, dass sie von mir ein Kind erwarte. Das Kind kam auf die Welt im Januar 2014 und wurde von der Mutter in ihrem Land als mein Kind registriert. Das habe ich nicht verweigert und hat das Kind und die Mutter bis jetzt Unterhalt bezahlt, und meine Frau weißt nichts davon.
Und während des Einbürgerungsantrag, habe ich keine Angabe über das Kindgemacht.
ich und meine Frau haben kein Kind und ich würde gern das Kind irgendwann hier in Deutschland nach dem deutschen Familienrecht anerkennen.

Hier sind meine Fragen:

Ist es überhaupt noch möglich, dass ich das Kind hier in Deutschland nachträglich anerkennen kann.
Würde ich dafür die Hilfe eines Anwalts brauchen? 
könnte ich meine deutsche Staatsangehörigkeit verlieren wegen falschen Angaben?
Meine Frau wird wahrscheinlich von mir scheiden lassen wenn sie von dieser Geschichte erfährst. Werde ich durch die Scheidung meine deutsche Staatsangehörigkeit verlieren?


Einsatz editiert am 30.09.2017 15:39:42
30.09.2017 | 18:51

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zunächst einmal sei erwähnt, dass die deutsche Staatsbürgerschaft nicht durch eine Scheidung wieder verloren werden kann. Ausnahme ist natürlich, wenn sie erschlichen wurde, Anhaltspunkte hierfür sehe ich jedoch nicht.

Zwar haben Sie das Kind verschwiegen, jedoch zahlen Sie Unterhalt für das Kind, ohne dafür auf die Unterstützung der deutschen Behörden angewiesen zu sein(ich gehe davon aus, dass Sie kein Leistungsempfänger sind und den Unterhalt von Ihrem Areitslohn bezahlen)

SIe hätten die deutsche Staatsbürgerschaft auch erhalten, wenn Sie Angaben über das Kind getätigt hätten, insofern hätte das keinen Einfluss genommen.

Sie können ohne Anwalt die Vaterschaft des Kindes auch nachträglich anerkennen. Die Konstellation kann auch so gewesen sein, das Sie erst nach Erhalt Ihrer Staatsbürgerschaft die Sicherheit hatten, dass Sie der Vater des Kindes sind und deswegen nachträglich dieses noch anerkennen möchten. Das Gegenteil müsste Ihnen dann bewiesen werden und selbst wenn, hat das keinen Einfluss auf Ihre Staatsbürgerschaft. Notwendig hierfür sind Ihre Erklärung dass Sie die Vaterschaft anerkennen wollen und die Erklärung der Mutter, dass diese das auch möchte.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Vicky Neubert
Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Vicky Neubert, Dipl.-Jur.

Bewertung des Fragestellers 01.10.2017 | 11:19


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