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Einbürgerung vom Kind


| 20.11.2014 22:55 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von



Guten Tag,

Ich bin 37 J alt, und vor kurzem unter Mehrstaatigkeit eingebürgert , ursprünglich bin ich Jordanier.

Als meine Tochter geboren war war sie nur Jordanierin weil ich noch nicht 8 Jahre in DE gewesen war.

Jetzt habe ich einen Einbürgerungsantrag für meine Tochter gestellt und eine Zusicherung bekommen, Einbürgerungsamt hat aber gefragt nach eine Entlassung von der Jordanischen Nationalität.

in Jordanien haben aber die Behörden nicht akzeptiert dass sie eine Entlassungsantrag stellt weil sie erst vier Jahre alt ist (unter 18).

Ich habe den Jordanische-behördenbrief an dem Einbürgerungsamt gegeben und ihre Antwort war:
dass die Anerkennung der Mehrstaatigkeit im Falle Meiner Tochter nicht möglich ist, da gem. § 8 Abs. 1 StAG eine Entlassung aus dem ausländicschen Staat gefordert wird.

und das eine vorübergehnde Hinname von Mehrstaatigkeit ist ebenso nicht möglich, da mein Kind nicht in sher naher Zukunft das 18. Lebensjahr erriecht und auch sontige Vorasusetzungen für eine vorübergehende Hinnahme von Mehrstaatigkeit gem. § 8 Abs. 1 StAG nicht erfühlt sind.

sie haben am Ende ihres Briefes geschrieben:
"Sollte nun eine Entlassung aus der jordanischen Staatsangehörigkeit definitiv nicht möglich sein, legen wir Ihnen nahe, den Einbürgerungsantrag ihres Kindes xxxxx zurückzunehmen."

Meine Fragen:

- darf die Einbürgerungsnamt eigentlich so was schreiben dass ich den Einbürgerungsantrag zurücknehme ?
- die Behörden in Jordanien erlauben keine Entlassung, und de Behörden in DE akzeptieren keine Mehrstaatigkeit, was kann ich jetzt tun?

Danke Ihnen
21.11.2014 | 13:47

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Verhalten der Behörde kann ich so nicht ganz nachvollziehen:

Ob Mehrstaatigkeit hingenommen werden kann, hat die Einbürgerungsbehörde nach pflichtgemäßem Ermessen zu prüfen. Ausnahmen vom Einbürgerungshindernis eintretender Mehrstaatigkeit kommen insbesondere in Betracht:

- wenn das Recht des ausländischen
Staates das Ausscheiden aus dessen Staatsangehörigkeit nicht ermöglicht.

- wenn der ausländische Staat die Entlassung durchweg verwehrt oder von unzumutbaren Bedingungen abhängig macht.

Dieses steht so in den Verwaltungsvorschriften zum Staatsangehörigkeitsgesetz.

Daher ist der Vorschlag der Behörde, den Einbürgerungsantrag zurückzunehmen, nicht wirklich nachvollziehbar (begründet).

Setzt nach dem Recht des Herkunftsstaates das Ausscheiden aus der Staatsangehörigkeit die Volljährigkeit voraus und wird der Einbürgerungsbewerber nicht innerhalb von zwei Jahren volljährig, so kann Mehrstaatigkeit vorübergehend auch unter Umständen hingenommen werden.

Weisen Sie die Behörde darauf hin und bitten Sie sie nochmals um Prüfung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2014 | 20:08

Danke Ihnen Herr Hesterberg,

nur eine Nachfrage, welche Gesetznummer haben die Verwaltungsvorschriften zum Staatsangehörigkeitsgesetz die Sie erwährnt haben?

ich habe im Internet schon gefunden, aber ich benötige die rechtleche Nummer (z.b. StAR-VwV xxxx)

Danke Nochmal

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.11.2014 | 09:33

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Dieses steht so in den Verwaltungsvorschriften zum Staatsangehörigkeitsgesetz, 8.1.2.6.3 Hinnahme von Mehrstaatigkeit und 8.1.2.6.3.1 u. 2.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.11.2014 | 10:08


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