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Eigenbedarfskündigung Härtefallwiderspruch


13.05.2014 22:33 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Härtefälle bei Eigenbedarfskündigung


Bin am 01.08.13 eingezogen. Nun Eigenbedarfskündigung. Vermieterin erhielt wiederrum von ihrer Vermieterin eine eigenbedarfs ķündigung und will nun in meine angemietete whg ziehen. Ich soll zum 31.07. ausziehen.
Hab Widerspruch per Einschreiben geschickt aufgrund Härtefall. Bin arbeitslos seit 1.1.14, alleinerziehend mit 2 kindern (14 u 9). Die jüngere Tochter zu 50% behindert u Pflegestufe 0. Und Umzug in kürzester Zeit (9 monate). Belastet meine Tochter die unter Ängsten leidet sehr. Wohnungsmarkt ganz leer hier im Lkr. Hab bereits 5 besichtigt, aber mir gibt keiner eine Whg, da oben genannte kriterien. Hab ich mit Widerspruch Erfolg? Wie lange koennte ich noch drin bleiben?
Entschuldigt das niedrige Gebot. Bekomm auch keinen Kindsunterhalt.
Danke fuer die Hilfe.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Um erfolgreich sein zu können, müssen Sie leider noch weiter suchen, auch in benachbarten Landkreisen und die Arbeitsagentur um schnelle Mithilfe bitten.

Erst dann kann ein Härtefall geltend gemacht werden, da die Anforderungen auch bei sozial schwachen Familien gelten, wenn auch etwas reduziert.

Krankheit oder Behinderung können ebenfalls zum Härtegrund führen und stellen auch bei Vorliegen von Ersatzwohnraum einen Härtegrund dar, wenn die Gefahr von Gesundheitsbeeinträchtigungen durch den Umzug besteht.

Dazu müssten Sie dieses mit dem Arzt Ihres Kindes abklären. Es muss ein Gutachten erfolgen.

Die Wohnungssuche mjss zudem schriftlich dokumentiert werden, Adresse, Ablehnungsschreiben etc., andere Beweismittel usw.

Dann haben Sie eine Chance.

Wichtig ist vor allem die sofortige Kontaktaufnahme gegenüber der Arbeitsagentur.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.05.2014 | 23:11

Habe es versucht der Arbeitsagentur zu melden. Das hat die nicht interessiert. Hat mich ans Wohnungsamt verwiesen.
Wenn aber diese Wohnungen viel teurer sind als meine jetzige. Muss ich das auch in Kauf nehmen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.05.2014 | 08:56

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage möchte ich Ihnen gerne wie folgt beantworten:

Nein, soweit Ihnen dieses finanziell unzumutbar ist und auch vom Amt nicht bezahlt würde, dann wäre dieses ein Härtegrund.

Sie sollten Ihren Widerspruch sodann nochmals damit begründen und Unterlagen dem Vermieter dazu vorweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg, Rechtsanwalt

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