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Ehestreit darf Mutter die kinder mitnehmen


| 27.12.2014 21:30 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Einen Sohn der 18 Monate ist und eine Tochter die 10 wochen alt ist. Heute hatten ich mit meiner Frau einen Streit der dazu führte das sie in meiner Abwesenheit (hatte den älteren zum Mittagschlaf gelegt) ihren Bruder anrief, der vorbeikam und meine Frau und die Kinder mitnahm. ich nehme an zu sich nach Hause.
Der Streit war nur verbal und belanglos.
Darf sie die Kinder, obwohl wir ein gemeinsames Sorgerecht haben einfach mitnehmen?
Heute ist Samstag, was kann ich tun?

Mit freundlichen Grüßen
27.12.2014 | 22:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie sollten nun zunächst versuchen, Ruhe zu bewahren. Zumeist klären sich derartige Situationen, bevor etwa ein gerichtliches Eingreifen notwendig wird.

Sie werden heute und auch morgen ohnehin nicht viel unternehmen können. Sie sollten morgen ggf. versuchen, den Kontakt zu Ihrer Frau herzustellen und diese dazu zu motivieren, die Kinder zurückzubringen.

Sollte sich keine Lösung abzeichnen, sollten Sie sich am Montag ggf. anwaltlicher Hilfe bedienen. Sie könnten einen gerichtlichen Eilantrag auf einstweilige Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts stellen. Das Gericht würde dann nach einer summarischen Prüfung je nach den Umständen des Einzelfalls in Hinblick auf das Kindeswohl möglicherweise entscheiden, dass die Kinder in Ihren gemeinsamen Hausstand zurückgeführt werden müssen. Ein solcher Antrag kann mit oder ohne anwaltliche Vertretung gestellt werden. Ich empfehle hier die Vertretung durch einen Rechtsanwalt. In der Regel findet zunächst eine Anhörung beider Partner statt. Das Gericht wird Ihnen dann sicherlich auch zu einer Eheberatung etc. raten.

Das sind die rechtlichen Schritte, die Sie kurzfristig in Erwägung ziehen könnten, sofern sich auf dem friedlichen Wege keine Lösung abzeichnet.

Ich wünsche Ihnen Alles Gute in dieser Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2014 | 22:48

Darf sie die Kinder einfach mitnehmen hat sie das Recht dazu?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.12.2014 | 12:38

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Dagegen, dass Ihre Frau die Kinder für den Moment mit sich genommen hat, werden Sie mit sofortiger Wirkung nichts tun können.

Da Sie gemeinsam die elterliche Sorge ausüben, dürfte Ihre Ehefrau die Kinder nur mit Ihrem Einverständnis mitnehmen. Gegen Ihren Willen darf sie das grundsätzlich also nicht.

Sofern es Ihnen beiden nicht möglich ist, eine einvernehmliche Lösung zu finden, müssen Sie eine Klärung durch das Familiengericht herbeiführen. Wie dabei der zuständige Richter entscheiden wird, ist nicht seriös vorauszusagen. Es ist möglich, dass der Richter so urteilt, dass eine Mitnahme der Kinder gegen Ihren Willen so nicht zulässig ist und die Kinder entsprechend in den gemeinsamen Hausstand zurückgeführt werden müssen. Ein solcher Beschluss bleibt aber abzuwarten und ändert wie bereits geschrieben nichts daran, dass Sie aktuell ohne gerichtliche Klärung die "Herausgabe" der Kinder gegen den Willen der Mutter hier und heute nicht erzwingen werden können. Es kann auch sein, dass ein Familiengericht nach Anhörung des Sachverhalts zu dem Entschluss kommt, dass die Kinder vorläufig allein bei der Mutter bleiben sollen. Dies hängt von allen Umständen des Falls ab, die genau besprochen werden müssen. Bitte haben Sie vor dem Hintergrund Verständnis dafür, dass ich Ihnen nicht seriös voraussagen kann, zu welcher Entscheidung ein Familiengericht kommen wird.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Zimmlinghaus
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.12.2014 | 23:23


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Dem Ratsuchenden wurde sehr wohl weitergeholfen. Je nach Sachverhalt ist es leider nicht möglich, seriös den juristischen Ausgang einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung vorauszusagen, auch wenn der Ratsuchende sich das verständlicherweise wünscht.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.12.2014
4/5.0

Sehr gut geschrieben.


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