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Ehegattenunterhalt Unterhaltsverzicht Scheidung


21.09.2004 15:00 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
vielleicht können Sie mir eine erste kurze Antwort zu ff. Problem geben:

Um meinen beiden Kindern (jetzt 15 und 18) Ihre Heimat (ein noch über die Hälfte bei der Bank abzuzahlendes Einfamilienhaus) erhalten zu können, mußte ich vor der Scheidung in einer vor dem Notar (Verwandter meines Mannes) abgeschlossenen Scheidungsfolgenvereinbarung in einen Unterhaltsverzicht nach der Scheidung einwilligen.
Vor einer Woche war der Scheidungstermin, in dem deshalb nur der Versorgungsausgleich festgelegt wurde.
Die Scheidung wird erst in 4 - 6 Wochen rechtskräftig, da ich ohne Anwalt bei diesem Termin war.
Nun hat sich gezeigt (wegen Arbeitsverlust durch Krankheit, hohe KV-Kosten etc.) daß ich so nicht über die Runden komme.

Frage: kann ich innerhalb dieser 4 Wochen bis zur Scheidung trotz der Scheidungsfolgenvereinbarung noch auf Unterhalt "klagen"?
P.S. Mein Mann verdient derzeit € 3.600 netto bei einer mit meiner Lebensversicherung (die ich auch abgeben mußte) bezahlten Eigentumswohnung.

Für eine rasche Antwort wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Leider ist es mir derzeit nicht möglich, mehr an Sie zu zahlen.


Mit freundlichen Grüßen
21.09.2004 | 15:54

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Rechtssuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Aus Ihrem Sachverhalt ist nicht deutlich geworden, ob nur Ihr Unterhalt ausgeschlossen wurde oder auch der Kindesunterhalt. Der Ausschluß des Kindesunterhalts wäre auf jeden Fall unwirksam.

Wäre auch der Trennungsunterhalt ausgeschlossen worden, so wäre dies daher problematisch, weil auch ein solcher Verzicht unwirksam ist. Der Trennungsunterhalt ist aber nur bis zur Rechtskraft der Scheidung möglich. Hier ist daher zu überlegen, ob man die Rechtskraft der Scheidung herauszögert. Sie sollten sich daher schnellstmöglich an einen Rechtsanwalt wenden.

Wir können leider nicht ohne die Scheidungsfolgenvereinbarung klären, ob die Vereinbarung noch wirksam ist. Es hängt u.a. davon ab, wie die Vereinbarung formuliert wurde. Sie sollten nachschauen, ob der Unterhalt auch für den Fall der Not ausgeschlossen wurde.

Daneben sollten Sie sich aber zu einem Anwalt begeben, der die Vereinbarung prüft. Aufgrund Ihres Sachverhaltes ist es aber nicht ganz ausgeschlossen, daß die Vereinbarung angefochten werden kann. Dies können wir aber erst dann klären, wenn Sie uns die Vereinbarung an unten genannter Anschrift in Kopie zur Überprüfung einsenden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
---------------------------------------------
Rechtsanwalt Klaus Wille
Schwerpunkt: Familien- und Arbeitsrecht
Breite Straße 147 - 151
50667 Köln
Telefon: 0221/ 272 4745
Telefax: 0221/ 272 4747
http://www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

ANTWORT VON

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