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Ehefrau soll ausziehn


| 11.11.2008 14:49 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo rettende Anwälte, ;)

Situation ist folgende

Ehepaar 18 Jahre verheiratet
Leben seit 5 Jahren in einem Haus das ihm gehört.

Er möchte die Scheidung, sie sagt sie wird nicht einwilligen.
Er will die Scheidung alleine einreichen.
Er möchte nun das sie aus seinem Haus auszieht, da er ihr gesagt hat das er die Scheidung möchte. Sie sagt sie wird es aber nicht tun.

Was kann/muss er tun das sie auszieht?
Vor die Tür setzen kann er sie ja schlecht

Oder, was könnte im schlimmsten fall passieren wenn er auszieht bis die Scheidung durch ist?
müßte sie nach der Scheidung ausziehen?
oder würde er sein Haus verlieren?

Welche Rechte stehen ihm zu das er sie aus dem Haus bekommt?

Gruß verzweifelte Hilfesuchende

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Sehr geehrte Ratsuchende,

hier sollte der Ehemann das Wohnungszuweisungsverfahren beim Familiengericht einleiten lassen.

Dadurch erzielt er auch die Möglichkeit zur Herbeiführung der Trennung, zumal die Ehefrau die Trennung ja strikt ablehnt.

Das Gericht wird dann nach Anhörung und unter Berücksichtigung der Gesamtumstände, die ich an dieser Stelle so nicht beurteilen kann, die Zuweisung vornehmen.

Zieht der Mann aus, kann er trotzdem diesen Antrag stellen, wenn sie nicht freiwillig auszieht. Allerdings wird dann die Beurteilung der Gesamtumstände nicht leichter. Dafür wird er dann aber einen Nutzungsanpruch gegen die Ehefrau haben.

Das Haus wird er deswegen aber nicht verlieren, da es ja in seinem Eigentum steht..

Sinnvoll ist es aber, insbesondere, wenn sie die Trennung verweigert, jetzt eine Regelung über das Wohnungszuweisungsverfahren herbeizuführen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 11.11.2008 | 15:17

Vielen Dank für die schnelle Antwort

Wie lange kann so ein Wohnungszuweisungsverfahren beim Familiengericht dauern? Weil die Wohnsituation für ihn ist unerträglich.

Könnte er auch vorher ausziehn - also heute noch - und dann zum familiengericht gehn? ohne das sein anspruch seine gültigkeit verliert?

Wenn die Ehefrau nun ausziehen muss/wird freiwillig/gezwungen - wie auch immer - müßte er dann die Miete der Mietwohnung für die noch Ehefrau zahlen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.11.2008 | 15:29

Sehr geehrte Ratsuchende,

das Verfahren kann, wenn die Unerträglichkeit nachgewiesen und belegt wird, abgekürzt werden, so dann vielleicht sogar innerhalb weniger Wochen entschieden wird.

Durch den Auszug vergibt er sich dieser Rechte nicht, muss dann aber eben besonders nachweisen, warum er den Wohnraum dringend für sich benötigt.

Ob bei einem Auszug der Ehefrau Miete gezahlt werden muss, ist eine Frage des Unterhaltsrechts, kann so nicht beantwortet werden. Muss er Unterhalt zahlen, sind die Wohnkosten da auch zu berücksichtigen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 11.11.2008 | 15:26


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