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Ehefrau ins Grundbuch eintragen als Miteigentümer


09.01.2017 09:47 |
Preis: 30,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch



Guten Tag,

Vor unserer Ehe habe ich eine Immobilie gekauft. Ich stehe als alleiniger Eigentümer im Grundbuch.

Aus Verbundenheit würde ich gerne meine Frau mit ins Grundbuch eintragen lassen. Nun ist es so, das meine Frau eine Tochter aus einer früheren Beziehung hat zu der kein Kontakt besteht und selbige sich bisher nicht für ihre Mutter interessiert hat.

Fragen:
Wenn ich meine Ehefrau als Miteigentümer mit ins Grundbuch eintragen lasse und meine Frau verstirbt kann ihre Tochter einen Anspruch auf die Immobilie geltend machen ?
Wenn ich meiner Frau ein lebenslanges Nießbrauchrecht eintragen lasse könnte die Tochter hier einen Ausgleichsanspruch erheben?
Ich selbst habe keine Kinder.

Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

ja, die Tochter Ihrer Frau hätte das ganz normale Erbrecht eines Kindes. Dieses ist nicht davon abhängig, ob zwischen ihr und der Mutter ein (guter) persönlicher Kontakt besteht oder nicht.
Zwar könnte Ihre Frau sie sodann testamentarisch als Erbin ausschließen, zumindest einen Anspruch auf ihr Pflichtteilsrecht hätte sie sodann aber.

Wenn Sie Ihrer Frau ein Nießbrauchsrecht eintragen lassen, hat dies hingegen nichts mit der Tochter zu tun.
Da das Wohnrecht zeitlich mit dem Tod Ihrer Frau enden würde, fiele nichts in die Erbmasse, was es auszugleichen geben würde.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin
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