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Ehe- und Erbvertrag - Erbauseinandersetzung - Kosten??


05.12.2014 17:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

aktuell sieht es so aus:

Erbengemeinschaft aus: Ehefrau zu 1/2, Sohn zu 1/4 und Tochter zu 1/4

Aktuelles Vermögen:

Sohn Vermögen ca. 20 000 Euro
Lebensgefährtin des Sohnes ca. 20 000 Euro

2 Häuser Wert ca 880 000 Euro inkl. Grundstück
Barvermögen ca. 60 000 Euro
Guthaben aus Bausparverträgen ca. 40 000 Euro
Verbindlichkeiten auf den beiden Immobilien ca. 380 000 Euro

Es wurde sich geeinigt dass Sohn und Tochter je ein Haus bekommen. Das restliche Guthaben durch 3 geteilt wird. Verbindlichkeiten werden dann zwischen der Tochter und dem Sohn durch 2 geteilt. Die Tochter zahlt dem Sohn noch eine Ausgleichssumme da die beiden Immobilien nicht gleich viel Wert sind in Höhe von 40 000 Euro.

Das Bausparguthaben wird durch Sohn und Tochter geteilt.

Nun soll eine Erbauseinandersetzung durchgeführt werden.

Mit welchen Kosten muß beim Notar gerechnet werden?

Es soll des weiteren bevor die Erbauseinandersetzung durchgeführt wird, ein Ehe- und Erbvertrag zwischen dem Sohn und der Lebensgefährtin geschlossen werden. Ebenso eine Generalvollmacht inkl. Patientenverfügung.

Mit welchen Kosten ist da beim Notar zu rechnen?
05.12.2014 | 18:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen der von Ihnen gebuchten Erstberatung wie folgt beantworten:

Notarkosten sind seit dem 01.08.2013 im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) gesetzlich geregelt und festgeschrieben.

Im Unterschied zu Rechtsanwälten, denen es im Verhältnis zu Ihren Mandanten freisteht, auch Vergütungsvereinbarungen für den einzelnen Fall abweichend von den gesetzlichen Regelungen des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes zu treffen, ist der Notar verpflichtet, ausschließlich die gesetzlich vorgeschriebenen Gebühren zu erheben, § 17 Abs. 1 S. 1 Bundesnotarordnung.

Jedem Geschäft wird im GNotKG ein bestimmter Gebührensatz zugewiesen. Ausgehend von diesem Gebührensatz wird die konkrete Gebühr dann nach der Gebührenstaffelung, welche von Geschäftswert abhängt, berechnet. In der Beurkundungsgebühr sind neben der Beurkundung im eigentlichen Sinne auch Beratung und Entwurfsanfertigung enthalten. Die Beratungstätigkeit eines Notars wird daher nicht gesondert vergütet wird, sondern ist in der Gebühr für eine Beurkundung enthalten.

Für die Erbauseinandersetzungsvereinbarung müssen Sie daher, je nach Fallgestaltung nach Beratung durch den Notar, mit Kosten von ca. 7.000 - 8.000 Euro rechnen.

Für den Ehe- und Erbvertrag sowie die Patientenverfügung kommen noch einmal ca. 1.500 Euro hinzu.


Ich hoffe, Ihre Frage (n) beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Bei Unklarheiten in der Beantwortung können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Dies gilt jedoch nicht für neue oder nun neu aufgetretene Fragen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Frank Phileas Lemmer

Nachfrage vom Fragesteller 05.12.2014 | 18:47

Können Sie diese Gebühren konkretisieren?

Wie setzt sich diese Gebühren im Detail zusammen bzw. welche Werte oder aber auch Verbindlichkeiten werden mit eingerechnet?

Ohne eine detailierte Aufschlüsselung ist die Antwort für mich leider noch nicht Zufriedenstellend beantwortet.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.12.2014 | 19:02

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Ursprungsfrage lautete dahingehend, mit welchen Kosten beim Notar zu rechnen ist. Mit den von mir angegebenen Kosten müssen Sie daher rechnen.

Im Rahmen der von Ihnen gebuchten Erstberatung konnten Sie nicht erwarten, dass ich Ihnen zwei komplette Notarkostenrechnungen erstelle. Eine solche Frage wäre bei dem angebotenen Honorar erst gar nicht von mir angenommen worden.

Sollten Sie bei Einstellung Ihrer Fragen davon ausgegangen sein, ausformulierte Kostenrechnungen präsentiert zu bekommen, bin ich gern bereit, Ihnen das an mich ausgekehrte Honorar, es sind 20,37 € brutto, zu erstatten. Wenden Sie sich hierzu bitte per E-Mail an meine im Profil hinterlegte E-Mail-Anschrift. Für die vom Portalbetreiber einbehaltene Zahlungsabwicklungsgebühr wird es sicher auch eine Lösung geben.

Es tut mir leid, dass ich Ihren Erwartungen nicht entsprechen konnte.

Ganz allgemein dürfte vorliegend jedoch gelten, dass Verbindlichkeiten nicht zu einer Reduzierung des vom Notar nach dem Gesetz in Ansatz zu bringenden Geschäftswert führen. Vielmehr sind die Verkehrswerte der bebauten Grundstücke in Ansatz zu bringen, was ich ebenfalls bei der überschlägigen Berechnung vorgenommen habe.

Freundliche Grüße

Frank Phileas Lemmer, Rechtsanwalt

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