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Ehe mit einem Ausländer


| 06.10.2004 20:48 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo

Der Freund unserer Tochter ist Ukrainer und ist im November 2 Jahre verheiratet. Er möchte sich dann trennen. Die beiden wollen dann zusammenziehen (im Januar). Kann er das so ohne weiteres oder droht ihm dann die Ausweisung? Nach unserem Wissen kann er sich ja auch nach 2 Jahren ganz offiziell trennen und die Scheidung einleiten.
Muß er also erst die Scheidung einreichen?

Mit freundlichem Gruß

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Sehr geehrter Rechtssuchender,

Ihre Frage betrifft, soweit ich sie verstehe in erster Linie eine Problematik des Ausländerrechts.

Ich verstehe Ihre Frage dahin, daß der Freund Ihrer Tochter eine Aufenthaltserlaubnis bekommen hatte, weil seine (Noch-)Ehefrau über ein entsprechendes Aufenthaltsrecht verfügt bzw. Deutsche ist.

Wenn dies so ist, so wird die Aufenthaltserlaubnis auch nach einer Trennung der Eheleute verlängert, wenn sie wenigstens zwei Jahre zusammengelebt haben.

Eine Abschiebung käme jedoch dann in Betracht, wenn man dem Freund Ihrer Tochter die Eingehung einer "Scheinehe" nachweisen könnte.

Eine Abschiebung kann aber auch dann drohen, wenn er sofort die Scheidung einreicht. Wer sofort nach zwei Jahren Ehe einen Antrag auf Ehescheidung stellt, muss regelmäßig nachweisen, dass er bereits ein Jahr lang getrennt von seinem Ehepartner lebt. Eine solche Angabe im Antrag eines familiengerichtlichen Ehescheidungsverfahrens hat aber den Effekt, dass die Ausländerbehörde dadurch feststellen kann, dass die Lebensgemeinschaft lediglich ein Jahr bestand. Die Ausländerbehörde wird diese Angaben bei ihrer Bearbeitung zu Grunde legen. Das kann zum Widerruf der Aufenthaltserlaubnis und zur Abschiebung führen. Denn die Voraaussetzung des zweijährigen Zusammenlebens wird dann durch das Protokoll des Familiengerichts widerlegt.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver R. Klein
Rechtsanwalt
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