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Ebay-Verkauf von Kleidung.Käufer verlangt Rücknahme der Ware...


25.11.2004 18:20 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Guten Tag...

ich habe eine Frage bezüglich einer ebay-Auktion.

Kürzlich habe ich bei ebay eine Segeljacke und ein Rugby-Shirt verkauft.
Die beiden Artikel sind gebraucht, jedoch noch ordentlich tragbar. Mehrere Photos der jeweiligen Artikel habe den Auktionen zugefügt. Außerdem habe ich jegliche Garantie und Gewährleistung im Angebotstext ausgeschlossen. Der Artikel sollte also von privat "so wie er ist" verkauft werden.

Kurz nach dem Versand, schreibt mich der wütende Käufer an und behauptet, dass ich ihn getäuscht habe und er sein Geld wieder haben möchte.
Die Artikel seien nicht so wie beschrieben und ich habe ihn regelrecht "betrogen"...!
Außerdem droht er mit seinem Rechtsbeistand und einer Nachricht an ebay.

ebay selbst konnte mir nicht helfen und rät das Problem gütlich zu lösen.

Meine Frage ist nun, inwieweit der Käufer irgendwelche Ansprüche gegen mich geltend machen kann. Der erzielte Preis betrug EUR 87,90.
Da ich die Photos begefügt habe und die Garantie und Gewährleistung ausgeschlossen habe, müsste ich doch auf der sicheren Seite sein...oder?

Natürlich habe ich sehr wohlwollende Worte benützt und meine Artikel etwas angepriesen...
Jedoch habe ich die Bieter nicht gewollt arglistig getaüscht.

Diese Täuschung müsste mir doch nachgewiesen werden?

Was raten Sie mir in dieser Situation?

Für Ihre Mühe im Voraus vielen Dank...

MfG, matze1911

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Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie die Artikel in Ihrem Angebot beschreiben, so muß diese Beschreibung auch mit der tatsächlichen Beschaffenheit übereinstimmen. Also z. B. auch bezüglich des Zustandes.

Wenn Sie hier bestimmte Beschreibungen abgeben und der tatsächliche Zustand weicht hiervon ab (Typische Beispiele: "neuwertig", tatsächlich mit Gebrauchsspuren. "vollkommen in Ordnung", tatsächlich aber irgendwo eine kleine Beschädigung), so hat der Käufer vereinfacht ausgedrückt ein Rückgaberecht.
Juristisch leitet sich das entweder davon her, daß Sie streng genommen den Vertrag nicht erfüllt haben und mangels der Möglichkeit einer vertragsgerechten Nachlieferung der Käufer vom Vertrag zurücktritt. Oder der Käufer ficht wegen arglistiger Täuschung an.

Von hier aus ist der konkrete Fall naturgemäß nicht zu beurteilen. Da Sie aber selber schreiben, Sie haben die Waren "etwas angepriesen", spricht einiges für eine arglistige Täuschung.

Die tatbestandlichen Voraussetzungen der arglistigen Täuschung muß der Anfechtende beweisen; sie liegen aber bei einer offensichtlichen Abweichung von Soll- und Istzustand, die dem Verkäufer nicht entgangen sein können, auf der Hand.

Ich kann Ihnen ohne genaue Kenntnis der Hintergründe auch nur zu einer gütlichen Einigung raten, solange Sie sich nicht sicher sind, daß Sie sich kein Fehlverhalten vorzuwerfen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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