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EC-Kartenbetrug


04.06.2004 14:21 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich war vom 25.05. bis 28.05.04 im Urlaub.
Ich hab am 29.05 am geldautomaten meiner Bank(HVB)10€ abgehoben, und danach einen kontoauszug geholt wo drinnen stand das ich rd.350€ im minus war(was i.O. war).Am nächsten tag hab ich noch mal 10€ abgehoben und einen kontoauszug angefordert da die abhebungen vom ausland(in kroatien)beim letzten ausdruck noch nicht gebucht war,mein minus betrug 360€ ganz normal.Am dienstag bekam ich ein anruf das über meine ec-karte verfügt wird, und das ich schnell kommen soll. sie zeigten mir das jemand in italien(ich war in kroatien urlaub)mit meiner karte bereits über 2000€ seit 28.05 abgehoben hat, und as dies erst gemerkt haben als die gzs angerufen, und sie darauf aufmerksam gemacht hat das über 16buchungen eingegangen sind. Da zeigten sie mir das sogar an diesem dienstag in der früh noch 450€ abgehoben wurden.Ich habe meine karte immer bei mir und die geheimzahl in meinem kopf,meine karte hatte ich auch nicht verloren also hatte ich sie auch noch bei mir.Daraufhin habe ich bei der polizei zur anzeige gebracht. Die sagte mir das so etwas(was die bank auch gesagt hat)technisch möglich sei, aber sie es nicht wüsten wer dafür haftet. Sie meinten nur das nach ihrer auffassung mir keine schuld zu treffe, weil es ja schon am 28.05 nicht sichtbar (anhand meines kto.auszuges) das jemand über eine fälschung meiner EC-karte verfüge, weil die beträge noch nicht gebucht waren, habe ich auch kein grund gesehen meine karte vorher zu spären, mir war es nicht möglich dies zu bemärken.
Meine frage ist wer muss für den schaden haften?Die bank und polizei wussten es nicht!
Hallo!

In Ihrem Fall sind in erster Linie die §§ 676f, 676h Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) einschlägig. Der Kartenaussteller hat gemäß § 670 BGB einen Aufwendungsersatzanspruch gegen den Karteninhaber bzw. gegen das Vertragsunternehmen, wenn der Karteninhaber zur Leistung angewiesen hat. Nach § 676h S. 1 BGB kann der Aussteller vom Inhaber keinen Aufwendungsersatz verlangen, wenn die Karte von einem Dritten missbräuchlich (ohne Zustimmung des Inhabers) verwendet wurde.

Die Voraussetzungen liegen in ihrem Fall vor. Beweismäßig ist die Situation auch gut für Sie. Die Bank muss Ihnen nachweisen, dass Sie die entsprechenden Transaktionen durchgeführt haben. Der Sachverhalt, dass Sie am gleichen Tag 10 EUR in Deutschland und 450 EUR im Ausland abgebucht haben sollen, spricht sehr für Sie.

Sie sollten Ihre Bank auffordern, Ihnen eventuell abgezogene Beträge innerhalb einer angemessenen Frist zu erstatten. Ansonsten müssten Sie Ihre Bank verklagen!

Schauen Sie sich mal diesen Link (http://www2.morgenpost.de/z/newsticker/message.php?nid=167968
) an und berichten Ihrer Bank davon. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt derzeit vor Kredit- und ec-Kartenbetrügern in der Türkei. Diese Warnung müsste nach ihrem Vortrag auch auf den Bereich Italien, Kroatien ausgedehnt werden.

Viel Glück beim nächsten Urlaub

Dennis Sevriens
- Rechtsanwalt -
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