Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
476.375
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Drohung durch alten Arbeitgeber


| 08.12.2008 11:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Ich habe zum Jahresende mein Vertrag zum jetzigen Arbeitgeber gekündigt und bin aktuell krankgeschrieben, was ich ordnungsgem. meinem AG via Telefon + Weiterleitung der Krankmeldung gemeldet habe.
Im Vorfeld habe ich mich mit anderen Kollegen über meine Kündigung und deren bekannte Versetzungsanträge unterhalten.
Nun rief mich mein Chef privat an und fragte ob ich gedenke überhaupt noch zu arbeiten und dass ich es unterlassen solle, andere Kollegen abzuwerben bzw. Unruhe zu stiften.
Wenn ich dies nicht unterlassen würde, würde er meinen neuen Arbeitgeber anrufen und mir meinen Neustart entsprechend erschweren.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Die Drohung Ihres alten Arbeitgebers müssen Sie unter keinen Umständen hinnehmen.

Die Äußerungen erfüllen den Tatbestand der Nötigung nach § 240 StGB, da er Sie rechtswidrig durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Unterlassung genötigt hat.

Wenn Sie sich aber insoweit zu einer Strafanzeige entschließen sollten, wird Ihr alter Arbeitgeber die "Tat" abstreiten.
Da er Sie lediglich privat angerufen hat und Ihnen keinerlei Zeugen zur Seite stehen, könnten Sie einen Nachweis nicht erbringen und die zuständige Staatsanwaltschaft für ein etwaiges Ermittlungsverfahren einstellen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Bewertung des Fragestellers 10.12.2008 | 09:56


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 10.12.2008 4,6/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59201 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde in kürzester Zeit zufriedenstellend beantwortet. Eine Nachfrage meinerseits wurde ebenfalls schnell und in mir verständlicher Sprache ausschöpfend beantwortet. Ich habe als Nichtjurist den Eindruck dass man ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für die klare, schnelle Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kurz pregnant auf den Punkt. So soll es sein. ...
FRAGESTELLER