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Drohende Kündigung nach Erziehungsurlaub PLZ 71546


07.11.2008 18:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte damen und herren,

mein sohn wurde 12/05 geboren. ich bin dann in den erziehungsurlaub gegangen. heute hatte ich ein gespräch mit meinem arbeitgeber zwecks der neuen arbeitszeitgestaltung. ich habe vor beginn des erziehungsurlaubs eine teilzeitbeschäftigung von 130 stunden monatlich ausgeübt. nach dem ich jetzt angefragt habe ob es möglich wäre Mo-Fr. von 8-13.30 Uhr(also 5,5h) und alle 14 tage samstags von 8-16Uhr (7,5h) ca 130 h monatlich, hat man mir mit der kündigung gedroht. die begründung dafür war das es den anderen mitarbeitern gegenüber unfair wäre und das es dies generell nicht gäbe das man nur vormittags arbeiten könnte. ich muss dazu sagen das ich als kassierein in einem edekamarkt angestellt bin und die öffnungszeiten 8-20Uhr sind. wie soll ich nun reagieren ich kann mittags nicht arbeiten da der kindergarten um 14uhr schließt und mein mann berufskraftfahrer ist. die reaktion meines arbeitgebers ist mir völlig unverständlich da es meiner ansicht nach durchaus möglich wäre diese regelung zu treffen.
07.11.2008 | 18:59

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhalts möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Grundsätzlich hat Ihre Arbeitgeber ein Weisungsrecht im Bezug auf die Lage der wöchentlichen Arbeitszeit. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn die Arbeitszeit vertraglich ausdrücklich festgelegt ist. Nach Ihrer Schilderung gehe ich davon aus, dass Sie vor dem Beginn des Erziehungsurlaubs nicht nur zu den jetzt von Ihnen gewünschten Zeiten gearbeitet haben, so dass eine solche Festlegung der Arbeitszeiten nicht erfolgt ist.

Es hilft Ihnen bei dem Wunsch nach der - neuen - Verteilung der Arbeitszeit auch nicht § 8 TzBfG (Teilzeit- und Befristungsgesetz), da hier nach Ihrer Schilderung die Teilzeitbeschäftigung von Beginn an bestanden hat. Der Arbeitgeber muss Ihre gewünschte Verteilung leider nicht akzeptieren. Soweit er anführt, dass damit andere Beschäftigte benachteiligt werden, ist die Begründung auch plausibel, selbst wenn Sie der Meinung sind, eine andere Verteilung wäre möglich.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Auskunft eines erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Dubbratz
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2008 | 19:16

ich danke für die schnelle antwort. vor beginn des erziehungsurlaubs habe ich auch zu anderen zeiten gearbeitet. es ist jedoch so das kein schriftlicher arbeitsvertrag geschlossen wurde obwohl ich öfters darum gebeten habe . daraus könnte man doch ableiten das eine feste regelung betreff der arbeitszeiten nie getroffen wurde. so wie ich sie verstanden habe hätte es aber kaum einen sinn die kündigung vor gericht anzufechten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.11.2008 | 15:00

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Die Tatsache, dass die Arbeitszeit zu einem früheren Zeitpunkt nicht eindeutig festgelegt worden ist, spricht leider gerade gegen Ihren Anspruch auf Festlegung der Arbeitszeit auf die Vormittagsstunden. Soweit keine Vereinbarung getroffen ist, dass Sie nur an den Vormittagen arbeiten, kann der Arbeitgeber von seinem Weisungsrecht Gebrauch machen und die Arbeitszeit bestimmen.

Ob eine Anfechtung der Kündigung vor Gericht Erfolg verspricht, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, obwohl die Chancen nach Ihrer Sachverhaltsschilderung eher gering sind. Gleichwohl möchte ich Ihnen anraten, insoweit detaillierten, anwaltlichen Rat einzuholen, da zumindest die Möglichkeit einer finanziellen Entschädigung im Rahmen eines Kündigungsschutzverfahrens gegeben sein könnte.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Frank Dubbratz
Rechtsanwalt

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